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Seelenlicht

Lebe Dein Wahres Selbst

Mein Blog

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Warum die Liebe jetzt wichtiger ist als je zuvor!

Posted on January 26, 2016 at 4:51 AM Comments comments (1)
- Ein Rezept für ein glückliches Leben –




Das Jahr 2016 ist noch jung und doch sind wir schon wieder am Ende des ersten Monats angelangt. Ist es nun so, dass sich tatsächlich die Zeit schneller dreht, sodass wir das Gefühl haben wie schnelllebig alles doch ist? Oder liegt es einfach daran, dass es uns nur so vorkommt, weil einfach vieles in so kurzen Zeitabständen geschieht; sowohl im aussen, aber – und vor allem – in uns selbst?
 
Vielleicht trifft beides zu… doch wichtig zu sagen ist: dies alles wird sich nicht etwa beruhigen - ganz im Gegenteil. Die ‚Dinge‘ sind nun allesamt in Bewegung gekommen und bahnen sich jetzt ihren natürlichen Weg. Und der Weg dahin nennt sich: Harmonie und Ausgleich!
 
Alles im Leben tendiert jetzt dazu, wieder ausgeglichen zu werden, wieder in die natürliche göttliche Ordnung zu kommen. Daher muss es brodeln und an allen Ecken und Enden ruckeln, damit klar wird, was noch nicht in der Ordnung, im Fluss, in der Liebe, in der ANNAHME ist!
 
Was sich jetzt vor allem zeigen möchte sind all die Themen, die wir nur zu gerne von uns weisen möchten. Die sogenannten „Aua’s“, die wunden Punkte, welche sich oft unangenehm anfühlen. Und dies passiert nicht etwa, um dich und mich – ja uns alle – zu quälen. Nein, vielmehr geschieht das aus dem einen Grund heraus, uns wieder in das HEILSEIN zu bringen.
 
Was heisst HEILSEIN denn überhaupt? Heilsein hat für mich mit GANZ-SEIN zu tun. Ein Mensch, der im Heilsein, in der Ganzheit ist, ist ein jener, der weiss:„Alles ist in mir enthalten. Ich trage Stärken in mir, wunderbare Qualitäten, aber (und das ist jetzt entscheidend) auch Schwächen in mir. Und das ist gut so! Ich liebe das eine nicht weniger als das andere. Denn alles in mir ist göttlich und ist im Ursprung LIEBE.“
 
„Wie kann die Angst in mir, der Neid und die Wut denn LIEBE sein?“, magst du dich fragen.
Nun, alles was du in dir (aber auch ausserhalb von dir) wahrnehmen kannst, ist im Grunde genommen einfach „nur“ ENERGIE (göttliche Substanz, Chi, das LEBEN, GOTT, etc.). Und die Energie als solches ist weder positiv, noch ist sie negativ, sie IST einfach.
 
Freude IST, Wut IST, Lebendigkeit IST, Ärger IST, Glück IST, Trauer IST! „Es ist was es IST, sagt die Liebe!“ Aber wie wir darauf reagieren, ist eine andere Sache! Mein Ur-Teil in gut und schlecht, in positiv und negativ. Mein Schubladendenken darüber bringt erst den Kummer, den Schmerz hervor. Denn im Ur-Teil ist die Trennung enthalten. Wir haben begonnen, die URSUBSTANZ (das ALLES-WAS-IST) zu trennen, und fühlen uns daher abgeschnitten, nicht GANZ -  eben alleine (isoliert da getrennt!). Wir haben uns selbst vom LEBEN abgesondert, wollen nur das „eine“ und verstehen nicht, dass das „andere“ auch dazugehört.
 
In Wahrheit aber spielen wir einfach nur mit diesen „Energien“. Es sind „Werkzeuge“ mit denen wir uns als Seele erfahren können. „Wie fühlt sich Trauer an? Wie fühlt sich Freude an? Wie fühlt es sich an, verärgert und frustriert zu sein?“
Doch warum tut das die Seele überhaupt? Nun, aus dem einfachen Grund heraus, weil sie einfach neugierig ist, und in die Erfahrung gehen will!
Du als Seele, du bist JETZT schon vollkommen, du weisst bereits schon alles. Das heisst, du weisst z.B. was Trauer ist, aber – und jetzt kommt’s – du hast (hattest) noch keine Ahnung WIE es sich anfühlt! Du kannst ja auch nicht wissen wie es ist, sich an der Herdplatte zu verbrennen, wenn du nicht deine Finger draufhältst. Erst dann kannst du denn Begriff „heiss“ erkennen, respektive in Erfahrung bringen. Unsere Göttliche Seele möchte also vom Wissen in die Erfahrung gehen, oder eben das Wissen auch erfahrbar machen!
 
 
 
Liebst du schon oder kämpfst du noch?


Die Menschen nehmen das Leben zuweilen zu ernst, haben verlernt was es heisst zu spielen. Wir glauben in einer Welt zu sein, die unsicher, gefährlich und hart ist. Wir meinen, wir müssten kämpfen um glücklich zu sein! So kämpfen wir gegen alles und wundern uns dann, warum wir ausgelaugt, traurig und kraftlos sind.
 
Gegen was wir alles so kämpfen? Nun, gegen die Art des Partners, gegen die ‚schlechten Gefühle‘ in uns, gegen die Pharmaindustrie, gegen die Regierung, gegen andere Nationen, gegen alles „fremdartige“, gegen das Wetter und gegen die Liebe (kann ja noch zu viel werden…). Wogegen kämpfst du an? Was möchtest du weghaben, unterdrücken, verschwinden lassen? Was darf in deiner Welt nicht SEIN?
 
Aber hat es jemals funktioniert? Konntest du jemals mit Kampf was wirklich wegmachen? Wie steht es um deine ungeliebten Gefühlen? Wie oft schon hast du versucht, deine Trauer, Depression, deine Wut und deinen Kummer mundtot zu machen? Zum Schweigen zu bringen? Und hat‘s geklappt? Ja natürlich, du hast deine Wut mit Schokolade oder einem Telefonat mit deiner besten Freundin beruhigen, ja vielleicht gar wieder in die Tiefen deines Unterbewusstseins einsperren können. Aber dann? Das Gefühl, der Schmerz, kam und kommt immer wieder…immer wieder…
Denn auf das was du dich konzentrierst, wo deine Energie hineinfliesst, das wächst, das bekommt an Kraft! Und in dieser Hinsicht bekommt dein Widerstand dagegen an Energie, an Kraft!
 
Aber Kampf ist so nutzlos! Denn; du kannst nichts wegmachen, was zu dir gehört! Du BIST ein TEIL vom GANZEN und als ein Teil davon bist du auch mit allem was existiert verbunden. Alles was IST, IST folglich auch in dir! Bekämpfen wir unsere Anteile in uns, bekämpfen wir auch immer uns selbst. (Deshalb bekämpft „Gott“ das „Böse“ nicht, er nimmt es vielmehr an, mit bedingungsloser LIEBE!) Dieser Kampf ist aussichtslos, ein Kampf gegen Windmühlen bestenfalls…
 
Die Lösung liegt in der LIEBE, in dem was DU wahrlich bist! Ja, du hast es vielleicht vergessen, magst denken, du bist eine Person, gefangen in einem Körper. Und zu oft denkst du auch, das unangenehme Gefühl in dir selbst zu sein.
Denn wie oft sagen wir, „ich bin traurig?“ oder „ich bin wütend“? Wir identifizieren uns damit, mit unseren Anteilen, mit unseren „Werkzeugen“, welche wir einst zum Spielen hier auf Erden mitgebracht haben. Aber du bist nicht das Werkzeug (Gefühl, Situation, etc.), mit dem du Erfahrungen sammelst. Du bist der Erschaffer davon (du darfst auch den Begriff ‚Beobachter‘ dafür verwenden). Du bist es, ja - selbst wenn du es vergessen haben magst.
 
Diese JETZT-Zeit ist darum so turbulent, weil sie darauf erpicht ist, DICH – uns alle – wieder aus dem Dornröschenschlaf aufzuwecken. „Mensch wach auf und erkenne, wer du wahrhaftig bist!“Es geht darum um die Wahl ein bewusster oder weiterhin unbewusster Schöpfer zu sein.
 
 
 
Bewusst oder unbewusst – das ist hier die Frage


Ein unbewusster Schöpfer lebt noch in der alten Zeit, er schläft noch und träumt dabei hilflos und ein Opfer der Umstände zu sein. Er ist sich dessen nicht wirklich bewusst, dass er sein Leben und alle Umstände darin selbst erschaffen hat. Für ihn sind seine Gefühle seine Feinde, ja er identifiziert sich gar mit ihnen. Er sagt, „ich bin traurig“ und IST somit die Trauer selbst! Er sagt, „die anderen, das äussere ist Schuld an meinem Unglück“ und bleibt somit in seiner OHN-MACHT gefangen.
 
Ein bewusster Schöpfer (oder ein aufwachender) hingegen ist ein jener, der mit der neuen Zeit Schritt für Schritt mitgeht. Der sich stets verbunden fühlt mit allem was ist und mit dem LEBEN selbst. Er ist sich seiner Macht, sein Leben und seine Umstände darin zu erschaffen, vollkommen bewusst. Er weiss, dass er alleine für seine Gefühle und Situationen Verantwortung (und nicht Schuld!) trägt.
Ein bewusster Schöpfer identifiziert sich nicht, sagt nicht, „ich bin traurig“. Vielmehr fühlt sich ein solcher Schöpfer in der Rolle eines Beobachters wohl, der in sich hineinhorcht und sagt: „Ah, da ist ja Trauer in mir. Du meine Trauer, ich kann dich jetzt fühlen und ich erlaube dir hier zu sein, weil ich weiss, du bist ein Teil meiner Schöpfung!“
Ein solch bewusster Mensch hat also längst aufgehört zu behaupten, „ich bin traurig“ und sagt sich stattdessen „ich fühle gerade Trauer“. Das ist ein grosser Unterschied und ein wichtiger dazu! Er befähigt dich nämlich, wieder die machtvolle Schöpferposition einzunehmen, statt im alten Spiel „Opfer/Täter“ zu verweilen!
 
Was wählst du? Möchtest auch du aufwachen und damit mit dem LEBEN gehen oder möchtest du weiterschlafen und im Bewusstsein eines isolierten und vom Leben getrennten Menschen kämpfen?
 
Lasse zu, dass die Dinge in deinem Leben (Gefühle, Situationen, alte Muster etc.) jetzt hochkommen.
Lasse zu, diese nicht mehr zu bekämpfen, und sie als getrennt von dir – als deine Feinde – zu erleben.
Lasse zu, dass das Leben dich sanft aber bestimmt wieder daran erinnert, wer du wahrlich bist! Nämlich ein wundervolles Kind der Quelle, ausgestattet mit grenzenloser schöpferischer Kraft, welches sich hier in diesem Universum der Liebe ausdehnen und erfahren darf.
 
Ich kann und will dir gar nicht beweisen, dass das ganze Universum wirklich ein Ort der LIEBE ist. Das ist auch nicht meine Aufgabe! Was ich dir anbieten kann sind Worte, sind Vorstellungen davon. Ich kann dich vielleicht dazu anspornen, diese Liebe in dir wieder zu ent-decken, aber den Weg hierfür gehen darfst und musst du selbst.
 
Doch wenn mich jemand danach fragt, wie er sein Leben, ja diese Zeit glücklich erfahren kann, dann nenne ich ihm ein Rezept hierfür: In der Annahme liegt das Glück!
 
Kampf erzeugt noch mehr Kampf! Bekämpfst du deine Gefühle, deine Umstände, so gibst du ihnen noch mehr Kraft und sie erscheinen bald schon mächtiger und bedrohlicher. Nimmst du sie jedoch so an wie sie gerade sind, erlaubst du ihnen da zu sein, dann umhüllst du sie mit deiner Liebe! Und in der Liebe schwingt sich das alte Gefühl empor und wird zur Liebe, zur Leichtigkeit selbst!
Du kannst Energie nicht weg-machen, nicht zerstören, du kannst sie jedoch verwandeln! So erlaube dir deine Gefühle in dein Herz zu nehmen und übergib es wieder dem göttlichen Licht in dir!
 
Das nennt sich Transformation
– ein aus dem Herzen kommender Liebesakt!
 


 
Manuel V. Garcia


Sei nicht gut, sei authentisch!

Posted on January 19, 2016 at 10:38 AM Comments comments (0)

- Warum gute Menschen nicht (immer) in den Himmel kommen -



Mir ist aufgefallen, dass viele Menschen - besonders in der sogenannten "Eso-Szene" - viel Wert darauf legen GUT zu sein.
Sie geben alles um im Licht zu stehen, sie möchten sich vom Universum, von Gott geliebt wissen und glauben bewusst oder unbewusst, dass diese Liebe nur dann zu ihnen kommt, wenn sie eben möglichst gut sind.
Aber was heisst es gut zu sein? Wer legt hierfür den Rahmen? Gibt es wirklich eine göttliche Gesetzgebung, in der geschrieben steht, was du zu tun und zu lassen hast, damit du in den "Himmel" kommst? Oder sind das viel mehr menschengemachte Richtwerte?
 
Ist der Wunsch "gut" zu sein nicht auch ein anstrengender Weg? Immer darauf bedacht zu sein, möglichst keine Fehler zu machen, immerzu positiv zu denken und alle "bösen" Gedanken tunlichst zu vermeiden?! Wir wollen das Licht, den Tag und verabscheuen das Dunkle, die Nacht.
Doch dürfen wir eines nicht ausser Acht lassen: wir leben in einer polaren Welt! Da gehören Licht und Dunkelheit dazu, das Spiel von Gut und Böse, vom positiv und negativ. All dies finden wir nicht nur ausserhalb von uns und wird uns daher permanent in der Welt gespiegelt, sondern und vor allem in uns selbst.
 
"Du brauchst keine Angst zu haben", sagte einst die Mutter zu uns. Doch wir, das verängstigte Kind von damals, fühlten nun Mal diese Angst. Wir waren verwirrt,
fragten uns was den falsch sei mit uns, warum wir doch diese Angst in uns fühlen, obwohl Mutti doch sagte, wir bräuchten sie nicht?!
Schon früh wurde uns angelernt, dass das scheinbare Dunkle in uns, unsere Schatten, ein grosses Übel sei, welches auf jeden Fall ausgemerzt gehört. Wir haben dem "Bösen" schon ganz früh den Kampf angesagt und heute als Erwachsene stehen wir immer noch damit auf Kriegsfuss.
 
 

Fleisch essen ist böse!


Besonders die Menschen, die sich aufgemacht haben einen „heiligen spirituellen Weg“ zu gehen, sind oft Pendel welche nur auf eine Seite schlagen wollen: auf die Positive.
Sie verfallen oft einem Wahn des Gutseins, welcher sich in vielen Lebensbereichen zeigen kann.  So urteilen sie zum Beispiel oft scharf zwischen "guter" und "schlechter" Ernährung. Im Trend ist nun mal alles "Gesunde", was also heisst: iss viel Früchte und Obst, ernähre dich möglichst natürlich, am besten gönnst du dir Rohkost! Aber wehe man sieht jemand der Fleisch isst, dann ist aber Feierabend! Solche Menschen erhalten schnell den Stempel "böse", und es wird immer weniger toleriert, solch ein schändliches Leben zu führen. Denn wer Fleisch ist, ist ja wohl kein guter Mensch. Er tötet ja Tiere und kann daher nur ein schlechter oder sehr unbewusster Mensch sein…
Viele Spirituelle vergessen dabei aber, dass die Seele nicht in solch Schwarz/Weiss - Mustern denkt und sie nur Erfahrungen sammeln möchte. Denn was ist, wenn eine Seele über hunderte Inkarnationen hinweg sich immer vegan ernährt hatte, weil sie oft als Mönch oder Priester unterwegs war, und jetzt einmal die Erfahrung des "Fleischessers" machen möchte?
 
Ich sage nicht, dass eine gesunde (und vegane) Ernährung falsch ist! Und ich möchte hier auch nicht darüber diskutieren, was denn nun die perfekte Ernährungsweise ist (das darf jeder für sich selbst herausfinden). Aber was gesund ist, was dem Körper gut tut, das entscheidet oft nicht allein ein Buch oder eine Lebensweise. Unsere Körperintelligenz klärt uns selbst bestens dabei auf was uns gut tut, ohne dass wir uns von zig Ernährungsregeln verwirren müssten!
 
Auch ich pflegte einst den Gedanken, dass Fleischessen nicht spirituell und somit nicht gut für den Seelenweg ist. So setzte ich also alles Fleischliche ab und lebte fortan vegetarisch. Doch hatte ich ab und zu Lust auf ein Steak? Hatte ich Lust auf eine Bratwurst? Ja, absolut! Doch gönnte ich es mir? Oh nein, denn da wäre ich ja dem "Bösen" verfallen und würde nur wieder mieses Karma auf mich laden.
 
Ich kann nun nicht behaupten, dass dieses Experiment immer ein leichtes war, und vor allem nicht ein authentisches. Kürzlich erst bat ich daher mein Höheres Selbst um Rat, wie ich mich denn am besten ernähren sollte.
Es sagte mir nicht viel, aber was es sagte, brachte in mir wieder eine grosse Freiheit zutage. Es entgegnete mir einfach ganz liebevoll aber knapp: "Selbstbestimmt!"
Für mich ein Zeichen dafür: "Horche in dich hinein, in jedem Moment was dir gut tut. Sei der Meister deines Lebens, sei authentisch und folge deinem Körpergefühl.“
Das tat ich denn auch und es fühlt sich einfach besser an, ganz selbstbestimmt zu leben, ohne die aufgestellten Regeln, die da heissen: "Das darfst du, das nicht, das ist böse und das ist gut!"
Doch ist mir bewusst, dass dieser MEIN Weg bestimmt nicht ein alltäglicher Weg der Spirituellen ist und sein muss… :) (Als Indigo steckt halt auch in mir ein kleiner Rebell und ich geniesse es ein wenig zu provozieren...daher bitte ich dich, diesen Text mit einem Augenzwinkern zu lesen;)
 
 

Der ewige Kampf; Gut gegen Böse

Die Ernährung ist aber nur eine Sache. Wir urteilen im Wahn des möglichst Gutseins über alles nur Erdenkliche! Und all das, was wir nicht als gut erachten, das bekämpfen wir; entweder in uns oder im aussen. Der Kampf gegen die Handys, gegen die bösen Politiker, gegen Krieg, gegen Atomenergie, gegen negatives Denken, gegen negative Gefühle und so weiter und so fort. Und dieser Kampf ist es doch, der uns immer wieder resignieren lässt – und der uns schliesslich auslaugt.
 
Was, wenn wir auf unserem Weg des Gut-seins auf einmal stolpern und entdecken, dass wir Gefühle der Eifersucht, des Hasses und der Angst in uns haben? Sofort urteilen wir über uns und stempeln uns als "noch nicht gut genug“ ab.
Was wenn wir auf unserem Weg des Gut-seins in einen Unfall verwickelt werden und uns einen Arm brechen? Dann urteilen wir oft sehr hart über uns selbst! "Ich hab wohl einen Fehler gemacht, sonst wäre  mir dieses Missgeschick nicht passiert. Offensichtlich bin noch nicht weit genug!"
 
Ich erinnere mich noch gut daran, als Bärbel Mohr - die Urheberin der Wunschbestellung an das Universum - plötzlich verstarb. Da ertönte ein lauter Aufschrei in der Eso-Szene: "Wie kann das bloss sein, dass eine Frau wie die Bärbel an Krebs gestorben ist? Sie, die doch uns allen immer predigte wie einfach es ist beim Universum zu bestellen. Sie die doch vorgab, auch eine von uns zu sein: eine Spirituelle! Und dann sowas?"
Kurz: wie kann ein Mensch, der vorgibt "gut" zu sein, solch ein Schicksalsschlag ereilen? Und von solch "guten" Menschen hört man immer wieder.
 
Es gibt einen Teil in uns, der solche Menschen emporhebt, auf die wir vielleicht bewundernd hinaufblicken und sagen: "Wow, ja diese Person hat es geschafft! Sie ist jemand! Sie hat den Weg zum Glück, den absoluten Schlüssel dazu gefunden." Doch wenn dieser Person was zustösst, oder man erfährt Machenschaften von ihr, welche man ihr niemals zugetraut hätte, dann zerfällt das Bild in tausend Stücke. "Sie war halt doch nicht so spirituell wie ich gedacht habe..."
 
Wir identifizieren uns mit solchen Gut-Menschen, in der Hoffnung, durch ihren Weg auch ein Gut-Mensch zu werden. Doch sollte diesem Menschen was "Böses" widerfahren, so verblasst unser Traum des Glücks und wir bleiben enttäuscht zurück.
 
 
 
Sind Spirituelle die besseren Menschen?


In meiner Arbeit als Spiritual Trainer habe ich schon öfters erfahren dürfen, wie viele Menschen erstaunt darüber sind, wenn ich öffentlich zugebe, dass auch ich Ängste kenne und auch mal in Selbstzweifel über mich bin. Da ertönt es dann oft: "Was, DU hast das auch? Wie kommt das denn?"
 
Wie das kommt? Ganz einfach. Es menschelt nun mal sehr auf der Erde, nicht wahr?;) Wir sind alles inkarnierte Lichtengel, vollkommen und rein, doch als menschliche Person verkörpert kommen da schon auch mal gewisse Schattenseiten hoch. Und das aus gutem Grund! Denn nochmals: Wir leben in einer polaren Welt.
Es ist keine Schande Angst zu fühlen, es ist keine Schande im Zweifel zu sein, es ist keine Schande mal ein Stück Fleisch zu essen. Die Frage ist immer nur: Wer ur-teilt da? Wir sind es, die uns oder anderen den Stempel "böse" und "schlecht" aufdrücken! Und dieses Urteilen erst, dieser Kampf gegen das vermeintlich "Böse" macht uns traurig und kostet uns so viel an Lebenskraft und Freude.
 
Wenn wir uns schon spirituell nennen wollen, sollten wir unseren wohlgeschätzten Satz, das alles EINS ist, doch auch ernst nehmen, der da lautet:

"Alles ist EINS, alles ist LIEBE, alles ist GOTT!"
 
Wie kann es denn sein, dass Angst, Wut, Verzweiflung, das Fleisch, das Handy, die Politiker nicht auch GOTT sind? Denn alles ist doch EINS!? Wie kann es denn sein, wenn alles Eins ist und alles GOTT ist, dass da was "Böses" wäre? Ja, ist Gott denn nun doch böse? Oder gibt es etwa nicht nur Gott sondern auch den Teufel? Aber wenn es nicht nur Gott gibt, dann ist alles nicht EINS und wenn alles nicht EINS ist, dann....  Ja, dann leben wir in der Trennung! Und diese Trennung kommt immer dann, wenn wir ur-teilen in Gut und Böse.
 
Hören wir doch auf in die Schemata Gut und Böse zu denken, und gehen viel lieber ins Neutrale "das ist auch hier und hat seine Berechtigung (seinen Sinn) zum Sein" über. Wut, die Angst und die Ohnmacht, all diese haben einen Sinn hier zu sein, sonst wären sie nicht da. Wir müssen nicht einverstanden damit sein, aber wir dürfen diese Emotionen anerkennen. Es gibt die Veganer und die Fleischesser. Beide haben ihre Berechtigung im Leben. Beide gehen IHREN ganz eigenen individuellen Weg.
 
Nochmals: Wir müssen damit nicht einverstanden sein, aber wir leben gesünder und besser, wenn wir damit beginnen, das anzuerkennen was nun mal IST. Und wenn wir dies tun, erlauben wir der Liebe in uns, die Polarität nicht nur zu erkennen, sondern sie auch Stück für Stück aufzulösen. Das Paradies findest du nicht im Urteil, das Paradies findest du erst in der Umarmung des ALLES-WAS-IST!
 
Und wenn du damit beginnst, dich und deine Mitmenschen so anzunehmen, wie sie nun mal sind, so erfährst du Frieden in dir. Wir erschaffen uns immerzu selbst den Himmel oder die Hölle… je nachdem, wie wir urteilen oder ob wir Frieden mit all diesen Gegensätzen schliessen können!
 
 
 

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried
 
 
 

 
Manuel V. Garcia
 

Warum 2016 dein Glücksjahr wird!

Posted on January 3, 2016 at 3:53 PM Comments comments (2)
- Wie du das Alte loslassen und dich für ein erfülltes Leben öffnen kannst -




Willkommen im Jahr 2016!
Gleich vorweg: am Ende dieses Artikels findest du eine geführte Meditation, welche dir helfen kann, glücklicher und gesünder zu sein als je zuvor. Um sie vielleicht in ihrer Gänze zu verstehen (der Verstand möchte einfach immer wissen!) ist es aber gut, wenn du diesen Artikel vorher liest. Ist deine Geduld aber gerade nicht
so stark, so überspringe den Text, höre dir die Meditation an
und kehre dann zum Text zurück :-)




So neu das Jahr ist, so frisch sind auch unsere Vorsätze hierfür. Wir nehmen uns dies und jenes vor, wollen vielleicht mit dem Rauchen aufhören, mit mehr Disziplin an unser Lebenswerk gehen, oder mehr Sport treiben. Was auch immer wir uns vornehmen, die Frage lautet stets: „Ziehen wir es auch durch?“
Und oft stellt sich spätestens dann Ernüchterung ein, wenn wir wieder einmal merken: es war zwar gut gemeint, aber erneut konnte ich sie nicht durchsetzen. Dann beschimpft man sich vielleicht als ein Mensch mit schwachem Willen, wenig Durchsetzungskraft und mangelnder Disziplin. Doch ist das wirklich wahr? Sind das die Gründe, warum wir daran oft scheitern? Dazu kommt, dass wir uns dann nicht selten auch schuldig fühlen, oder uns gar schämen, weil wir wieder einmal unsere Vorsätze nicht in die Tat umsetzen konnten.
 
Doch das Ganze hat nichts mit Schuld oder Unvermögen zu tun, sondern viel mehr mit deinen Prägungen und Mustern, die in dir stecken. So kann ein Mensch, der in sich die positiven Lebensmuster Selbstvertrauen, Glaube an sich und an seine Fähigkeiten, Disziplin und Stärke trägt, seine gesetzten Ziele um einiges besser umsetzen, als jemand, der diese Potentiale nicht in sich trägt.
 
Meiner Erfahrung nach braucht es zwei Voraussetzungen, um die Vorsätze jeglicher Art auch wirklich umsetzen zu können. Zum einen braucht es hierfür eine gesunde Basis (deine Vergangenheit) und zum anderen stärkende Ressourcen (Schätze, positive Potentiale).



Die Macht deiner Vergangenheit
Fakt ist: dein Schicksal wird durch deine Vergangenheit geprägt! Und deine Gegenwart ist das Produkt deiner Vergangenheit!
Dein Leben wird und wurde geprägt von drei hauptsächlichen Einflüssen. Da spielt die Energie deiner Ahnen mit, die Energie deiner früheren Leben (Karma), sowie die machtvolle Programmierung deines jetzigen Lebens (welche in der Schwangerschaft, während der Geburt und danach geprägt wurde).
 
Was glaubst du nun: Wird es dir leicht fallen, mit einer schwierigen Vergangenheit im Rücken, deine Zukunft positiv und erfüllend zu gestalten?
Oder wird es dir gar leichter fallen, eine glückliche Zukunft zu erschaffen, wenn du im Rücken eine ebenso glückliche Vergangenheit hast?
 
Die meisten Menschen versuchen aus ihrer leidvollen und unglücklichen Vergangenheit heraus ihre Zukunft zu gestalten, was meiner Meinung nach sehr schwierig ist und viel Willenskraft benötigt. Sie versuchen, auf einem wackligen Fundament ein prachtvolles, gemütliches Haus zu errichten. Dass das nicht gut kommen kann und das Haus immer wieder (zwecks wackligem Fundament) verstärkt und repariert werden muss, bedenken aber die wenigsten.
 
Viel einfacher ist es daher, aus einer glücklichen Vergangenheit heraus, sich für eine erfüllte Zukunft zu öffnen. Doch was machst du nun, wenn deine vergangenen Erlebnisse alles andere als glücklich und produktiv waren? Ganz einfach: wähle eine neue Zeitlinie!




Paralleluniversen – Der Fundus an grenzenloser Möglichkeiten
Die Quantenphysik öffnet sich gerade für dieses Wissen, was die alten Mystiker bereits schon seit Jahrtausenden für sich zu nutzen wussten: Dein Leben enthält zahlreiche Potentiale, Möglichkeiten und Zeitlinien! Wir sind immer davon ausgegangen, dass die Zeit linear ist und dass es nur eine Zeitschiene gibt. Doch weit gefehlt!
In Wahrheit besitzt dein Leben unzählige Vergangenheitsmöglichkeiten, sowie Zukunftspotentiale. Dein Leben besteht aus verschiedenen Wegen - die Frage ist nur: welchen Weg wählst du?
 
Doch was heisst das jetzt genau für dich? Du hast dein Leben bisher so erlebt, wie du es in deinem Gehirn abgespeichert hast. Ist ja klar, denkst du! Doch da deine Seele grenzenlos ist und du interdimensional bist, hat sie sich parallel zu deinem jetzigen Leben noch unendlich andere erschaffen. Um das Ganze hier aufzugleisen, bräuchte es aber mehr als nur ein paar Seiten, deshalb die Kurzfassung: Du hast neben deinem jetzigen Leben noch viele andere (Parallel-)Leben mehr. Und jedes deiner Leben hat einen anderen Kurs genommen, als dein dir bewusstes gegenwärtiges Leben.
 
In einem Leben war deine Familie gesegnet von Reichtum und du bist mit dieser Fülle dementsprechend grossgeworden. In einem anderen aber geschah genau das Gegenteil. In einem Paralleleben hast du studiert, in einem anderen nicht. In einer anderen Realität warst du von kränklicher Statur, in der anderen warst und bist du von Gesundheit gesegnet. Und bedenke; ich spreche hier nicht von anderen deiner früheren Leben, sprich Inkarnationen, sondern von deinem JETZT-LEBEN. Und dieses Jetzt-Leben hat unendliche Potentiale und Möglichkeiten! Immer! Die Frage ist nur, welchen Weg wählst du?
 
Somit ist es auch nicht ganz korrekt, wenn wir sagen, dass wir unsere Zukunft erschaffen. Nein, wir erschaffen sie nicht, denn sie ist bereits schon da! Alles ist schon da! Alle Potentiale, alle Möglichkeiten – ob sie nun in der Vergangenheit, der Gegenwart oder in der Zukunft liegen – sie alle sind schon da!
 
Wir erschaffen nicht, wir wählen (aus dem Fundus der Möglichkeiten)!
Bewusst oder unbewusst!

Und eigentlich hast du dieses jetzige Leben bereits schon durchlebt und zwar in allen möglichen Varianten… ob du dich daran jedoch erinnerst, ist eine andere Frage… und würde wie gesagt, diesen Artikel mehr als nur sprengen.


Das Multiversum - In jedem dieser Universen bist du zuhause
und erlebst zu deinem gegenwärtigen (dir bewusstem) Leben parallel ein anderes Leben!





Die Macht deiner DNA
Du kannst dir deine DNA als eine gigantische Speicherbank vorstellen, in der alles abgelegt wird, was du über dich und das Leben selbst denkst. Alles was du oder deine Familie (Ahnen) erlebt haben, wird hier in Form von Prägungen und Mustern gespeichert. Schock und Traumata beeinflussen die DNA und lassen sie mutieren. Und die Veränderungen werden durch die nächste Generation sowie durch das Seelengedächtnis sogar bis in zukünftige Leben hineingetragen! Denn es ist so, dass die Seeleninformation die DNA im Moment der Empfängnis beeinträchtigt!
 
Schock und Traumata können folgende Dinge auslösen, die in der Folge die DNA programmiert: Emotionen (Schuld, Trauer, Wut, Angst, Gefühl von Verlassenheit usw.), limitierende Glaubenssätze („Ich bin nicht genug“, „Ich bin nicht liebenswert“, „Ich verdiene kein Reichtum“ usw.), sowie Gelübde, Schwüre und Flüche (Armutsgelübde, Gelübde der Keuschheit, „Ich will nie mehr lieben!“, „Ich will nie mehr heilen!“ usw.)
 
Diese dadurch veränderte DNA kann einen Menschen sowohl physisch (Krebs, Diabetes, Ekzeme, usw.), emotional (diverse Ängste, Depression, niedriger Selbstwert usw.), mental (Irritationen im Denken, Lernblockaden) und gar spirituell (sich vom Leben nicht geliebt fühlen, die Verbundenheit zur Quelle nicht spüren können, nicht meditieren können usw.) beeinflussen!
 
Du kannst dir nun vielleicht vorstellen, was alles an Informationen bereits jetzt in deiner DNA sich befindet und dich dementsprechend prägt! Doch die gute Nachricht hier ist: Auch dies kannst du Kraft deiner Schöpferkraft und in Verbundenheit mit der Quelle (dem Universum) ändern!


Eine DNA - Helix





Meditation:
Willkommen im neuen Leben!
 

Was wäre, wenn du…

… das Jahr 2016 für dich zu einem absoluten Glücksjahr machen könntest?
… am Ende dieses Jahres glücklich zurückblickst und dich erfreust über deine gute Gesundheit, deinen Reichtum, deinen Erfolg und deine wunderbaren Erlebnisse?
… all die limitierenden Glaubenssätze und Muster, die dich in diesem Vorhaben noch blockieren, mit Leichtigkeit aus deiner DNA löschen kannst?
… all die erforderlichen und stärkenden Ressourcen (wie mehr Mut, Selbstvertrauen, Gelassenheit, Disziplin, Optimismus usw.) um dein Vorhaben umzusetzen, mit Leichtigkeit in dir integrieren kannst?
… nicht nur dieses Jahr grossartig machst, sondern deine ganze Vergangenheit in eine glücklichere und erfülltere ändern kannst?
 

Dies alles und mehr kannst du in der Meditation: Willkommen im neuen Leben! erfahrbar machen.
 
In dieser geführten Meditation wirst du nämlich nicht nur deine Vergangenheit auf energetische Ebene in eine positive ändern, indem du auf eine neue Zeitschiene springst, du wirst auch fähig sein, dich von so vielen dich eingrenzenden Glaubensmustern zu verabschieden (ob sie dir nun bewusst sind oder nicht).
 
Diese Meditation ist ein Geschenk von mir an dich. Sie kommt zu dir mit dem folgenden Wunsch: Möge das Jahr 2016 ein für dich erfülltes, glückliches, gesundes und kraftvolles Jahr werden, indem du dich reich beschenkt und geliebt fühlst!
 
Ich hoffe sie dient dir, und verzeih, wenn die Aufnahme vielleicht (noch) nicht so audiomässig professionell ist. And here it is :-)



 
Ganz viel Kraft, Erfolg und Liebe wünscht dir
 
Manuel V. Garcia



Wie nur vier Fragen dein Leben ins Positive verändern können!

Posted on December 15, 2015 at 7:11 PM Comments comments (0)
- Freiheit durch The Work -
 

Seit einiger Zeit zähle ich mich zu den leidenschaftlichen „Workern“ dieser Welt. Damit meine ich nicht, dass ich nun zu einem Arbeitstier sondergleichen mutiert bin und kurz vor einem Burn-out stehe! Viel mehr steht dieser Begriff für diejenigen Menschen, welche die geniale Methode „The Work“ praktizieren. Und ja, ich kann dir eines sagen: Diese Methode ist genial, einfach und sehr, sehr effektiv, was deren Wirkung auf dein Leben anbelangt. Denn durch das „worken“ wirst du nicht nur angstfrei, sondern erlebst auch eine Befreiung deines wahren Selbst. The Work „löscht“ nämlich alle „falschen“, heisst dir nicht dienenden Glaubenssätze, Muster und Prägungen, welche du in deinem Leben gesammelt hast und dir nun die freie Sicht auf dein wahres Wesen vernebeln.
 
Man darf dabei nicht vergessen, dass wir am Tag so um die rund 50‘000 bis 80‘000 Gedanken denken; tagein tagaus wie eine Schallplatte wiederholen sie sich dabei ganz fleissig. Immer und immer wieder dieselben Sätze…
Das ist nun nicht schlimm, die Frage ist einfach nur: Wie viele deiner Gedanken nützen dir, dienen dir und entsprechen der Wahrheit?



Von der Depression hinein ins „wahre“ Leben
The Work fand seinen Ursprung in den frühen 80ern in den Staaten. Damals litt Byron Kathleen Reid, welche sich heute schlicht Byron Katie nennt, unter einer starken Depression. Es war offensichtlich sogar so schlimm, dass man ihr in der Klinik ein Einzelzimmer geben musste, weil die Mitbewohner Angst vor ihr hatten. Sie klagten darüber, dass diese Frau ihre Wutanfälle nicht unter Kontrolle hätte und ihnen gegenüber sehr unangenehm erscheine.
 
Byron Katie selbst litt an dieser Krankheit etwa ein ganzes Jahrzehnt lang, wobei in den letzten beiden dieser Jahre sich der Zustand rapide verschlechterte. Sie verliess in jener Zeit nur noch selten ihr Bett – so schwer und dunkel war ihr zumute.
In ihrer Verzweiflung sank sie jedoch so tief, dass sich just eines Morgens sich ihr eine neue Welt auftat – und „The Work“ wurde geboren.



Das Herz – Dein Wahrheitsdetektor
An jenem Morgen erkannte Katie, dass sie nur dann litt, wenn sie ihre Gedanken ungeprüft glaubte und sich mit ihnen identifizierte. In einem „Modus des Beobachters“ konnte sie ihre Gedanken nun wie Wolken am Himmel untersuchen.
Ihr war nun klar, dass sie nur dann leiden musste, wenn sie ihre Gedanken Glauben schenkte und glücklich bleiben konnte, wenn sie dies nicht tat.
Kurz: Ohne Gedanken bist du frei und glücklich!
 
Da man aber unmöglich die Gedanken wegmachen kann – Byron sagt, die Gedanken lassen dich dann los, wenn du sie überprüfst – braucht man sie einer „Wahrheitsprüfung“ zu unterziehen.
 
Mittels dieser Prüfung kann jeder deiner Gedanken auf die Wahrheit untersucht werden. Wahrheit meint dabei nicht, das rechthaberische und auf die eigene Wahrheit pochende Ego, sondern das, was das Herz, die LIEBE dir sagt.

Dazu möchte ich dich kurz einladen, die Macht deines Herzens zu fühlen (so funktioniert The Work auch nur dann, wenn du mit deinem Herzen dabei bist!).
 
Schliesse hierfür kurz deine Augen, atme einmal tief in dein Herz ein und aus und zentriere dich dabei. Dann denke an das Wort Krieg und fühle in deine Brustmitte hinein. Was spürst du jetzt? Zieht sich dein Herz zusammen, zeigen sich dir ‚unangenehme‘ Gefühle und Bilder?
Dann las diesen Gedanken los und nimm einen neuen. Diesmal das Wort: Frieden. Was geschieht jetzt in deiner Brust? Öffnet sich dein Herz dabei? Dehnt es sich aus? Spürst du Freude, Liebe in dir?
 
Dein Herz kennt die Wahrheit: Es weitet sich und dehnt sich aus wenn es ein Gedanke der LIEBE ist und es zieht sich zusammen,
wenn es ein unwahrer Gedanke ist
– das heisst, ein Gedanke welcher nicht der LIEBE (Wahrheit) entspricht.
 
Du kannst dieses Experiment auch mit deinen Glaubenssätzen wiederholen, so als „Kurzüberprüfung“. Was fühlst du in deinem Herzen, wenn du glaubst: „Ich bin nicht gut genug!“ Weitet sich da dein Herz aus? Fühlt es sich bei diesem Gedanken friedlich an? Wohl kaum! Es wird sich ziemlich sicher zusammenziehen und dir somit sagen, dass dieser Gedanke nicht der Wahrheit (LIEBE) entspricht. Was dein Verstand, dein Ego dazu meint, ist natürlich eine ganz andere Geschichte… Aber wir wollen uns hier auch nicht dem limitierenden Verstand widmen, sondern endlich uns unserem Herzen zuwenden!
 
Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der Gedanke „Ich bin liebenswert“ dein Herz zum Jubeln bringen und sich dabei dein Brustkorb weich und ausgedehnt anfühlen wird (wenn du wirklich nur auf dein Herz horchst und nicht auf den Kritiker in dir!).


The Work – 4 Fragen zum Glück
Die Methode, welche Byron Katie entwickelt hat (nach Katie’s Worten fand die Methode sie und nicht umgekehrt) und sich schlicht „The Work“ nennt, besteht aus vier einfachen Fragen (und einer Umkehrung). Diese Fragen helfen dir dabei, jeden deiner leidvollen Gedanken zu überprüfen, um dann frei zu werden.
 
Bedenke dabei, dass leidvolle Gedanken stets mit einem unguten Gefühl einhergehen! Das heisst: wann immer du dich nicht gut fühlst - also traurig, wütend, ängstlich oder ärgerlich bist – unterliegst du leidvollen Gedanken, welche einer Überprüfung bedürfen.



Um also ein Gedanke auf dessen Wahrheitsgehalt zu überprüfen, stelle dir nacheinander die folgenden vier Fragen.
 
1. Ist es wahr?
2. Kann ich absolut sicher wissen, dass das wahr ist?
3. Wie reagiere ich auf diesen Gedanken?
4. Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?
 
Um für dich diese Fragen auch erfahrbar zu machen, lade ich dich ein, einen Gedanken mit mir nun zu untersuchen. Nehmen wir hierfür doch einmal den vielzitierten Gedanken: „Mein Partner (meine Partnerin) sollte mich verstehen!“
Dabei ist es unerlässlich, was er verstehen sollte (ob es nun deine Ansicht über das Leben oder ein bestimmtes Thema ist).
 
Bist du der Meinung, dass dein Partner dich verstehen sollte, es aber deiner Ansicht nach nicht tut, so schliesse deine Augen, kehre in dich hinein und stell dir die vier Fragen.


1. Ist es wahr?
Frage dich in deinem Inneren: „Ist es wahr, dass mein Partner mich verstehen sollte?“ Wenn du dich wirklich für die Wahrheit öffnen möchtest, dann lass die Antwort jetzt aus den Tiefen deines Herzens auftauchen.
Mache es dir einfach: ein klares Ja, oder auch ein Nein genügt. Und: es gibt keine falsche Antwort!

2. Kann ich absolut sicher wissen, dass das wahr ist?
Solltest du bei der ersten Frage auf ein Ja gestossen sein, so widme dich nun Frage zwei (bei einem Nein gehe direkt zur dritten Frage über). Denke über diese Frage ehrlich nach: „Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass mein Partner mich verstehen sollte? Kann ich wissen, dass es das Beste ist, wenn er mich versteht?“
Lass auch hier die Antwort aus deinem Herzen (nicht aus dem rechthaberischen Ego) hochsteigen.

3. Wie reagiere ich auf diesen Gedanken?
Nun untersuchen wir den Gedanken noch genauer, noch tiefer. Egal wie deine Antwort auf Frage zwei war, widme dich jetzt der nächsten Untersuchung.
„Wie reagiere ich, wenn ich diesen Gedanken glaube, dass mein Partner mich verstehen sollte (er es aber deiner Meinung nach nicht tut)?“ Beobachte, was dabei mit deinem Körper geschieht. Fühlst du Ärger, Trauer oder ein anderes Gefühl bei diesem Gedanken? Wie behandelst du deinen Partner, wenn du an diesem Gedanken festhältst? Wie behandelst du dich selbst, wenn du diesen Gedanken weiterhin glaubst?
Mache innerlich eine Liste, wie etwa: „Ich mache dicht ihm gegenüber, wenn ich den Gedanken glaube. Ich ärgere mich. Ich fühle mich im Recht und bestrafe mein Partner mit „Liebesentzug“. Ich esse frustriert in mich hinein. Und so weiter…“

4. Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?
Nachdem du nun gründlich überprüft hast, wer du mit diesem Gedanken bist, erforsche nun, wer du ohne diesen Gedanken bist.
Frage dich innerlich: „Wer wäre ich in der Gegenwart meines Partners, ohne den Gedanken, er sollte mich verstehen?“ Schliesse deine Augen und stelle dir vor, dass dein Partner dich weiterhin nicht versteht, egal was du sagst und tust. Stelle dir dabei weiter vor, du hättest dabei nicht den Gedanken: er sollte mich verstehen. Du könntest diesen Gedanken einfach nicht denken! Wer wärst du nun ohne diesen Gedanken, in derselben Situation?
Lass dir auch hier wieder Zeit, um in dich hinein zu spüren. Achte auf das, was du wahrnimmst, was du dabei erkennen kannst. Wie ergeht es dir ohne diesen Gedanken?


Der Sinn dieser Überprüfung mit den vier Fragen ist jener, dass du deinem kritischen Verstand eine Möglichkeit gibst, den Gedanken aus zwei Ebenen zu sehen. „Wer bin ich, wie reagiere ich, wenn ich an diesem Glaubenssatz festhalte und wer bin ich, wenn ich diesen Gedanken nicht hätte? Wie würde ich mich dann fühlen?“
 
The Work ernsthaft und aus dem Herzen heraus praktiziert, führt nach den vier Fragen immer zu einem Glücksgefühl, zur Einsicht und zur Freiheit. Dabei geht es bei dieser Methode aber nicht darum Recht zu haben, sondern nur um der Wahrheit zu begegnen!


Kehre es um – und erkenne dich im Spiegel deines Gegenübers!
Mit den vier Fragen ist The Work aber noch nicht ganz abgeschlossen. Um wirklich eine tiefere Einsicht für dich zu gewinnen, ist eine weitere Überprüfung des Gedankens notwendig. Diese nennt sich ‚die Umkehrung‘ und wird direkt nach den vier Fragen angeschlossen.
 
Um bei unserem anfänglichen Beispiel zu bleiben: Drehe diese Aussage nun um! Aus dem ursprünglichen Satz „Mein Partner sollte mich verstehen!“ könnte durch die Umkehrung „Mein Partner sollte mich nicht verstehen!“werden. Ist dieser Satz auch wahr, oder kommt es der Wahrheit nahe? Für mich ja, denn es ist nun einmal die Realität, dass dein Partner dich (im Moment – und es geht immer um das Jetzt) nicht versteht. Das ist einfach das, was gerade geschieht! Ein Fakt!
Und wenn wir den negieren, leiden wir. Das ist etwa so, als würdest du aus dem Fenster blicken und dich darüber ärgern, dass es regnet. Du denkst, es sollte nicht regnen, aber die Wahrheit ist: es regnet nun mal!
 
Eine weitere Umkehrung, die genau so wahr sein könnte, ist: Ich sollte meinen Partner verstehen!“ Ja genau, verstehe ich denn meinen Partner? Weiss ich wie es ihm wirklich geht und warum er so denkt, wie er denkt? Kann ich absolut wissen, wie es in ihm aussieht?
 
Und hier noch eine Umkehrung mehr, welche ich für sehr wahr halte. Sie lautet: „Ich sollte mich verstehen!“ Oh ja, wie wahr! Es ist meine Angelegenheit mich selbst zu verstehen (und es ist die Angelegenheit meines Partners, sich selbst zu verstehen). Verstehe ich mich denn überhaupt selbst? Mein Wesen, mein wahres Sein?


Der tiefe Sinn des Ur-Teilens
Jetzt erkennst du vielleicht, warum ich im letzten Newsletter das Urteilen so hochgehalten habe! Denn mit der ‚richtigen‘ Methode (wie The Work) hast du ein mächtiges Werkzeug in der Hand, dich im Spiegel deines Gegenübers selbst zu erkennen! Es gibt nur dich selbst und wenn du diese vier Fragen plus die Umkehrung durchgehst, wirst du erkennen, dass du bislang alles auf dein Gegenüber und deine Umwelt projiziert hast.

Und wie gesagt: Hier geht es mitnichten um Schuld oder um das Recht haben! Es geht darum, dich im Spiegel deiner Mitmenschen zu erkennen. Es geht um Selbst-Erkenntnis! Und wie schon Baltasar Gracian y Morales einst sagte:
 
„Selbsterkenntnis ist die Schule der Weisheit!“
 
Mit The Work hast du die Möglichkeit, die Wahrheit hinter deinen Gedanken zu erfahren, um dir und deinem Wesen schliesslich selbst wieder nahe zu kommen.
 
Wenn du nun neugierig geworden bist und du The Work für dich umsetzen möchtest, lade ich dich herzlich dazu ein, einmal auf die nachfolgende Seite zu gehen. Da erfährst du noch mehr darüber und findest einige Videos (auch auf Deutsch), die sehr herzberührend sind und dich der LIEBE noch näher bringen.
 



Manuel V. Garcia


Warum es sinnvoll ist zu urteilen!

Posted on December 9, 2015 at 6:37 PM Comments comments (2)
Irrtümer in der spirituellen Szene
TEIL 3

Obwohl wir uns ja sehr spirituell nennen und die Eso-Szene gerade einen Boom wie noch nie erlebt, tummeln sich gerade hier doch viele "Irrtümer, Vorurteile und Klischees" die ich mal beim Namen nennen möchte! Diese Reihe möchte daher ein wenig Klarheit und Licht in das Ganze bringen.
 
Irrtum Nummer 3 "Du sollst nicht urteilen!"

Besonders in der „spirituellen Szene“ hört man immer wieder Sätze wie:„Du solltest dich vegan oder zumindest vegetarisch ernähren, denn Fleisch ist ‚schlecht‘!“und „Die breite Masse ist einfach noch nicht spirituell genug!“, sowie „Mein Mann sollte mehr auf seine Gefühle achten und sie annehmen“, oder auch„Die Politiker sind korrupt und dienen dem ‚Bösen‘!“
 
Was ich damit sagen will ist, dass wir ständig tagein tagaus am Urteilen sind. Immer wieder zeigen wir mit dem Finger auf andere und wollen wissen, was für unsere Mitmenschen am besten ist und sich gehört. Im Aussen wollen wir erkennen, was noch nicht gut ist und was uns an anderen stört.
 
Das witzige dabei ist aber, dass wir, weil wir ja so gut erzogen sind und nicht zu den ‚schlechten‘ Menschen gehören wollen, uns ständig dafür massregeln und zu uns sagen: „Aber man sollte ja nicht urteilen…!“

Kennst du das nicht auch?
 
Und deshalb kommt jetzt meine Behauptung ins Spiel: Doch wir sollten ur-teilen! Und warum weiss ich das? Weil wir es ja sowieso immerzu tun!
Urteilen ist nichts schlimmes, sondern kann bewusst angewendet, dich zurück zu dir selbst führen und dir Frieden und Freiheit schenken! Warum das so ist, erkläre ich dir noch im Verlaufe dieses Schreibens.
 
Und die Aussage: Man soll nicht urteilen, ist doch per se schon ein Urteil, nicht? Man ver-urteilt sich dafür, dass man gerade ein Urteil ausgesprochen hat!
Aus der Angst heraus, nicht gut genug zu sein - nicht brav und spirituell genug – verbieten wir uns immer wieder das ‚böse‘ urteilen, tun es aber doch immer wieder. Ja ich möchte mal behaupten, wir tun es ständig und merken es nicht einmal!
 
Deshalb: Nicht urteilen zu wollen und es doch immer wieder zu machen, dient uns nicht wirklich, sondern führt immer mehr zu Schuldgefühlen und zu der Gefahr hin, nicht hinzuschauen.
 
Mein Rat deshalb: Erlaube es dir ein urteilendes Wesen zu sein und liebe dich dafür! Denn du wirst wenn du das Urteilen bewusst nutzt, sehr viel Erkenntnis über dich und das Leben selbst sammeln dürfen!




Warum im Ur-Teil Gott selbst ist
Die Vorsilbe ‚ur‘ kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet so viel wie ‚am Anfang, ursprünglich‘. Für mich ist der Anfang, das Ursprüngliche die Quelle (auch Gott genannt) selbst. Um sich als das Alles-was-ist zu erfahren, hat sich das Göttliche einst geteilt (und tut es immer noch). Da es nämlich nur das Göttliche gibt (und sonst nichts) konnte es sich nicht selbst erfahren, wenn es nicht auf die brillante Idee der Teilung, der Trennung gekommen wäre. So kam es, dass Gott sich in zig Teile „spaltete“, um sich aus jeder Perspektive dieser Teile selbst zu betrachten und sich somit zu spiegeln.
 
Mit anderen Worten: Du, ja du! bist ein solcher Teil des Göttlichen. Gott, das Leben selbst, erfährt sich nun über dich und blickt über deine Person auf seine anderen Teile von sich selbst (deine Umwelt, die Menschen, Tiere und alles andere).
 
Das Göttliche hat sich selbst ge-teilt, ging in das Ur-teilen hinein, um sich selbst zu erkennen!
Das ist der tiefe Sinn eines jeden Urteils; die Selbsterkenntnis!
Doch das Göttliche kann nicht erwachen, kann nicht bewusst werden, wenn du diesen wunderbaren Prozess des Erkennens nicht auch zulässt. Und du wirst dich nur über das Urteilen selbst erfahren können, wenn du dich immer wieder im Spiegel betrachtest.
Nicht urteilen wollen ist deshalb so, als ob du ständig vom Spiegel wegschauen würdest, um dich ja nicht zu sehen – und schliesslich zu erkennen ‚Wer-Du-bist‘.
Und der Spiegel ist nichts anderes, als das was du im Aussen alles erkennst...
 

Du bist das „Alles-was-ist“
Das was wir in uns nicht mögen, was wir in uns vehement ablehnen, das wollen wir weit von uns weisen. Wir sagen uns immer wieder, dass diese Charaktereigenschaft, dieses Gefühl nicht unseres ist und wir „besser“ sind.
Doch das was wir nicht liebevoll annehmen, das ‚spalten‘ wir ab. Und das was wir abspalten, muss sich im Aussen zeigen! Denn das Aussen ist nichts anderes als unser Spiegelbild selbst.
 
Beispiele gefällig?

  • Der Krieg in der Welt ist nichts anderes als der Krieg in uns selbst!
  • Das wütende und tobende Kleinkind im Zugabteil spiegelt unsere eigene Wut und Ohnmacht wieder.
  • Die Ehefrau, welche fremdgeht, spiegelt unser eigenes fremdgehen (wo sind wir unserem eigenen Selbst nicht treu?).
  • Der kühle und unnahbare Ehemann spiegelt unsere eigene kühle Art wieder. Wo verschliessen wir uns selbst und erlauben nicht unser Herz zu öffnen?
  • Der respektlose Nachbar möchte uns vielleicht darauf hindeuten, wo wir selbst noch respektlos sind, oder uns gar respektlos behandeln.

Aber auch im Positiven gibt es Beispiele:
 
  • Das süsse und herzergreifende Lächeln des Kleinkindes möchte uns unsere eigene Herzlichkeit und Wärme in uns spiegeln.
  • Die Bewunderung der schönen Frau / des schönen Mannes neben dir möchte dich nur auf deine eigene Schönheit hinweisen.
  • Der stille, in tiefer Kontemplation versunkene Meditationslehrer möchte dir deine eigene Ruhe in deinem Inneren aufzeigen (welche du vielleicht noch nicht wahrgenommen hast).
  • Die Katze, die dir zärtlich um deine Beine streichelt, möchte dich auf deine eigene sanfte Art aufmerksam machen.
  • Das selbstbewusste Auftreten jenes Seminarleiters, möchte dich vielleicht auf deinen eigenen Mut und deine Grösse hinweisen.
 
Dabei gilt: Je mehr uns das Verhalten der anderen stört, umso mehr lehnen wir noch diesen Anteil in uns selbst ab!
Und: Je mehr wir unseren Mitmensch bewundern, umso mehr dürfen wir uns klar machen, dass diese schöne Eigenschaft auch unsere ist (welche wir nur noch nicht erkannt haben). Denn du kannst nichts im Aussen erkennen, was du selbst nicht im Innen trägst!
 
 
„Wenn du mit dem Finger auf andere Menschen zeigst,
zeigen drei Finger auf dich selbst.“
Sprichwort



Vom Segen des Urteilens
In dem wir urteilen, entdecken wir durch den Spiegel der Menschen in unserer Umgebung, was uns bislang über uns selbst verborgen geblieben ist. Der Weg des Urteilens kann uns also wieder zu uns zurückführen, wenn wir ihn denn auch bewusst nehmen!
 
Bewusst meint hier: Bist du dir im Klaren, dass alles was du im Aussen erkennst, auch ein Teil von dir ist?
 
Denn wenn du dich im Spiegel deines Gegenübers erkennen kannst und diesen Anteil in dir wieder liebevoll annimmst, ihn wertschätzen und achten lernst, dann wird Friede und Freude dein Lohn dafür sein.
 
Im Urteilen geht es nicht darum, etwas für schlecht oder gut zu befinden. Es geht darum zu erkennen, dass wir das alles (auch) sind. Du bist nämlich erst dann vollkommen, wenn du alles in dir willkommen heissen kannst!
 
Ja, manchmal sind wir auch uns untreu, sind wir ängstlich, sind wir feige, sind wir voller Freude, sind wir voller Lachen und Glück, sind wir stolz, sind wir unnahbar, sind wir im Krieg mit uns selbst, sind wir eifersüchtig, sind wir intolerant, sind wir grosszügig und so weiter und so fort.
 
Dies mit dem Herzen zu erkennen (und nicht aus dem verurteilenden Ego heraus, welches nur im Recht sein möchte) rückt dich mit deiner Umwelt wieder näher zusammen und öffnet dich im Mitgefühl und im Verständnis mit deinen Mitmenschen. Dies führt dann mehr und mehr zum Frieden, weil wir dann erkennen: „Ja, wir sind wirklich EINS. Wir sind wundervolle göttliche Spiegel, die das grosse Ganze in seiner Vollkommenheit würdigen und erfahren dürfen, immer und jederzeit.“
 
Im nächsten Wochenbrief zeige ich dir eine wunderbare und einfache Methode, welche dir hilft über dein Urteil dich selbst zu erkennen und lieben zu lernen. Bis dahin: Umarme dich in deinem urteilenden Wesen und liebe dich dafür, dass du so bist wie du bist – denn du bist einfach wunderbar und ein gewollter und geliebter Teil des Ganzen!
 
 
 
Manuel V. Garcia






Hier geht's zum "Irrtum Nummer 1"
Hier geht's zum "Irrtum Nummer 2"




Warum du deine Arschengel lieben solltest!

Posted on December 1, 2015 at 12:58 PM Comments comments (1)
- Das Geschenk deiner Gefühle in dir -


Schon mal gehört? Den liebevollen und doch provokanten Ausdruck Arschengel? Bestimmt ist dir dieses Wort schon mal begegnet, vor allem dann, wenn dir der Name Robert Betz was sagt. Dieser hat nämlich den Ausdruck Arschengel auch geprägt. Und wenn du dich nun fragst, zu welcher Gattung diese Engel gehören und ob sie dir in deinem Leben schon begegnet sind, dann wird dir die Bedeutung dieses Ausdrucks darüber Klarheit schenken:  
 
„Arschengel sind Menschen in deinem Leben,
die deine Knöpfe drücken!“
 
Dazu gehören Menschen, auf die du gerne verzichten würdest, die in dir unliebsame und unerwünschte Gefühle hochbringen, wie: Ärger, Wut, Ohnmacht, Angst, Frust und viele andere mehr.
Und so wie der liebe Herr Betz, behaupte auch ich: Diese Menschen sind die wichtigsten in deinem Leben! Sogar um einiges wichtiger als jene, die allzeit „nur“ nett zu dir sind.
 
Wieso das so ist, fragst du dich bestimmt? Nun, weil eben genau diese Menschen es sind, die dir klar machen können, was noch in dir ist und von dir bislang nicht bejahend gefühlt – heisst, angenommen und geliebt wurde.  
Das Leben selbst schickt uns immer wieder solch wunderbare „Arschengel“, welche du - solange du sie nicht als deine Glücksbringer erkannt hast - als Idiot, schlechter/falscher Mensch und so weiter beschimpfen und ablehnen wirst.

Wir hören so oft, dass es die wichtigste Aufgabe der Eltern ist, ihr Kind recht und gut zu erziehen. Doch ich möchte vielmehr behaupten, dass – vor allem was unser Umgang mit Gefühlen anbelangt – es eher an den Kindern liegt, uns zu erziehen.
Weshalb? Nun, weil ich der Meinung bin, dass ein Kleinkind sich in ihrer Gefühlswelt noch ganz natürlich und authentisch verhält. Es schreit und tobt, wenn es wütend ist, es verkriecht sich, wenn es ängstlich ist, es weint wenn es traurig ist und es lacht, wenn es voller Freude ist.
 
Kurz: Es drückt das aus, was es im Moment gerade fühlt!
 
So kann ein Kind einen herrlichen Tobsuchtsanfall ausleben um nur fünf Minuten später ganz ruhig und gelassen in sich zu ruhen.
Ganz anders sieht es dann aber in den „erwachsenen“ Kindern aus. In uns allen! Wie gehen wir mit unseren Gefühlen um? Nun, die meisten von uns lachen wenn sie traurig sind, grinsen freundlich wenn sie wütend sind und tragen eine Maske der Beherrschung, wenn sie ängstlich sind. Denn wir haben einst gelernt, unsere Gefühle als nicht erwünscht zu betrachten!
 
„Du brauchst keine Angst zu haben! Hör auf zu weinen! Sei nicht so, es ist doch nicht schlimm! Reiss dich gefälligst zusammen…!“ All diese Worte und viele weitere mehr gaben uns schon früh das Gefühl, so wie wir in unserem natürlich gelebten Ausdruck sind, so sind wir falsch, nicht wünschenswert und nicht annehmbar. Wenn wir so sind wie wir sind (besonders mit den ungeliebten Gefühlen), so sind Mama und Papa nicht einverstanden mit uns. Wir müssen uns zusammenreissen, eine Maske tragen und unsere Gefühle alsbald in uns herunterwürgen.
 

Abgespalten, verloren und verdrängt
Als Kleinkind schon hat man uns beigebracht, dass es gute und schlechte, erwünschte und weniger erwünschte Gefühle gibt; nichtwissend, dass unsere Emotionen in Wahrheit alle Energien sind, welche den Drang haben, natürlich zu fliessen (E-Motion = Energie in Bewegung). Sie sind denn auch nicht gut oder schlecht, sondern… ja!, sie SIND einfach!
 
Eine Emotion IST, ein Gefühl IST und möchte nur eines: gelebt, gewürdigt und geliebt sein! Denn ein jedes Gefühl wird durch uns (als das schöpferische Wesen welches wir sind) erschaffen und zum Ausdruck gebracht. So erschafft der Gedanke „Ich bin wunderbar“ Gefühle der Freude und der Liebe. Der Gedanke „Ich bin schlecht und unwürdig“ aber vielmehr die Emotion Trauer, Ohnmacht, Scham und Schuld.
 
Leo, mein Geistführer, hat mir dazu erst kürzlich erklärt:
 
„Eure Gefühle entstammen aus der Kraft des schöpferischen Wesens, das ihr in Wahrheit alle seid. Geboren aus eurer Energie (Lebenskraft) heraus, sind sie eure Kinder, die nur darauf warten, HERZ-lich von euch begrüsst und geliebt zu werden. Doch ihr habt vergessen woher sie kamen, habt sie verleugnet, verdrängt und in den tiefen Abgründen eures Kellers (Unterbewusstsein) versteckt. Da warten sie nun, alleine und verlassen – doch jederzeit bereit, von euch wieder ins Herz gelassen zu werden.“
 
Seine Worte gaben mir was ganz wichtiges zu verstehen: Unsere Gefühle stammen aus der Kraft unserer eigenen Energie, unserer Lebenskraft! Dieser zentrale Satz kann nicht oft genug gesagt werden! Und wenn man das verstanden hat, wird man alsbald beginnen wollen, seine Gefühle wieder liebevoll anzunehmen!
Warum? Weil es in unser aller Interesse sein sollte, unsere unterdrückte Lebenskraft wieder zu befreien, um wieder vermehrt Freude und Power im Leben zu haben!


Denn schau dich doch mal um: Wie viele Menschen fallen in eine tiefe Depression, in ein Burn-out? Wie viele Menschen fühlen sich zutiefst leer und haben das Gefühl, sich „verloren“ zu haben?
Das kommt daher, weil sie im Kampf mit ihren eigenen Gefühlen sind, welche ja ihre eigene Energie darstellen! So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass ein depressiver Mensch sich nur noch zu vielleicht 10 bis 20 Prozent in seiner Kraft fühlt; die restlichen 80 Prozent sind seine Energien, die er abgespalten, verdrängt und unterdrückt hält!
 
Das Leben aber, deine Göttliche Seele, möchte dass du ganz im Leben stehen kannst. Es möchte, dass du wieder zu dir zurückfindest und deine ganze Energie wieder leben und annehmen kannst!
 
Und da kommen denn auch die lieben „Arschengel“ wieder ins Spiel: Da wir so fleissig unsere unliebsamen Gefühle unterdrückt und in den Keller verweist haben, sind wir kaum selbst noch in der Lage, sie alleine hochzuholen und sie liebevoll zu würdigen. Diese spezielle Gattung der Engel aber, haben den „Auftrag“ diese wieder in dir zu triggern, heisst auszulösen, damit du erkennen kannst:
 
„Ah ja, dieses alte Muster, dieses Gefühl da, das trage ich doch schon mein ganzes Leben mit mir rum. Es hat sich schon in meiner Kindheit gebildet und mein lieber Mitmensch möchte mich darauf nur hinweisen, dass ich mich endlich um dieses Gefühl kümmern darf. Denn es ist ja meine Energie selbst, die ich da zurückgehalten habe und die mir fehlt, um ein glückliches und sattes Leben zu erfahren!“
 
Die Arschengel sind nicht hier, um dich zu quälen und dein Leben zur Hölle zu machen, nein! Sie sind deshalb hier, um dich provokativ (aber liebevoll im Sinne des Lebens) hinzuweisen, was du in dir noch zurückhältst, an gebundenen und verdrängten Energien. Wenn du imstande bist, diese nun zu befreien, dann wirst du alsbald nicht mehr darüber klagen, dich matt und müde zu fühlen. Nein, dann wirst du vor Lebensfreude nur so strotzen und fähig sein, mit deiner Kraft Berge zu versetzen!
 

Liebe dich dafür
„Ein jedes Gefühl in dir gehört zu dir, ist ein Kind von dir! Und wenn du es nicht mehr fühlen möchtest, wenn du es wegmachen möchtest, dann trennst du dich selbst von dir! Dann bist du traurig, dann fühlst du dich leer, einsam und alleine. Du hast nicht verstanden, dass die Energie der Gefühle deine Energie ist. Daher brauchst du sie (die Gefühle) nicht wegzumachen, sondern sie zu transformieren – und das geht nur über dein Herz!“ – Leo
 
Dieses Zitat von Leo sagt nichts anderes aus, als das wir nur dann vollständig sind, wenn wir uns so annehmen wie wir sind – mit unseren Sonnen-, aber eben auch Schattenseiten. Und wie nehmen wir uns an? Indem wir uns dafür lieben, achten und wertschätzen, so wie wir sind!
 
Dafür brauchst du keine Seminare zu besuchen, keine weiteren Lebensbücher durchzukauen und keine Yogastunden zu nehmen. Sondern nur einmal innehalten und deine Hand auf deine Brustmitte legen. Denn hier, ja genau an diesem Ort, schlägt es: Die wunderbare transformative Kraft, die dich aus deinem Elend des Energiemangels befreien kann!
 
So ist es denn dein Liebesherz persönlich, das dich aus deinen alten Mustern und Gefühlen heraus befreien und diese in Lebenskraft und Freude verwandeln kann.

Ich gebe dir nun ein Rezept hierfür, wie du dich nicht mehr länger mit dem Umgang deiner Arschengel quälen musst, sondern sie zu einer wahrhaftigen Quelle der Freiheit und des Lebens machen kannst.
 
Und hier ist es:

  1. Frage dich in deinem Alltag immer wieder selbst: „Wie geht es mir jetzt? Was fühle ich gerade?“ Diese Fragen helfen dir, immer mehr innezuhalten und dich selbst zu spüren. Sie bringen dich wieder zu dir zurück, selbst wenn du am Anfang vielleicht noch keine Antwort erhalten wirst.
  2. Im Umgang mit deinen Mitmenschen frage dich immer wieder: „Was löst dieser Mensch, diese Situation in mir aus? Was macht es mit mir?“ Zeige weniger mit dem Zeigefinger auf andere, sondern sei vielmehr bei dir. Das Handeln und die Gefühle deiner Mitmenschen gehören nicht zu deiner Angelegenheit, sie sind ihre. Deine ist es, bei dir zu bleiben und wahrzunehmen, was sie in dir auslösen.
  3. Die so entdeckten Gefühle verwandle und befreie nun mit deinem Liebesherzen. Blicke in einen Spiegel, lege deine Hände vor deiner Brustmitte und öffne dich ganz für das Gefühl in dir. Dann sprich drei bis viermal laut, während du tief in deine Augen blickst: „Auch wenn ich mich gerade so fühle (traurig, verletzt, ohnmächtig, ängstlich), ich nehme mich jetzt so an, wie ich bin. Ich liebe und achte mich mit diesem Gefühl und erlaube mir, es jetzt wieder ins Herz zu nehmen.“
  4. Wiederhole dies den Tag durch und auch an den folgenden, bis du es wirklich integriert hast.
 
Du wirst alsbald merken: Je mehr du deine Gefühle annimmst, umso mehr Energie wird in dir freigesetzt. Und je mehr Energie du wieder hast, umso mehr Freude und Lebendigkeit strahlst du auch aus!
 
Siehe deine Arschengel weiter als Geschenk für dich, als Gelegenheit, diese deine verdrängten Gefühle in dein Herz zu nehmen und du wirst feststellen dürfen, dass diese Engel dir immer weniger die Knöpfe drücken müssen.  
 
 

Wie denkst du darüber? Wie ist dein Umgang mit deinen Gefühlen? Über einen Kommentar von dir würde ich mich jederzeit freuen :-)








Wie nur erkenne ich meine Lebensaufgabe?

Posted on December 1, 2015 at 7:14 AM Comments comments (0)
Kennst du das auch? Sich vor einem Spiegel hinstellen und sich in die Augen blickend fragen:
"Was zum Geier tu ich hier eigentlich?? Wozu bin ich da, was ist der Sinn meines Lebens?"



Wir Menschen scheinen eine Triebkraft zu brauchen, etwas was uns voranbringt, was uns motiviert und Kraft auf unserem Weg gibt. Und in der Tat ist diese Sinnhaftigkeit enorm wichtig! Ohne "Drive", also inneren Antrieb, verkümmert der Mensch nämlich regelrecht. So lassen Burn-out und Depression grüssen, welche in dieser Zeit nur noch mehr anwachsen. Es scheint fast so, dass unter all der Technik und dem bequemen Leben in der heutigen Unterhaltungsindustrie unser innerstes Wesen so ziemlich verkümmert...
 
An was liegt das eigentlich? Nun zum einen ist es so, dass uns heute ja ziemlich alles vorgesetzt wird. Wir brauchen nicht mehr unsere eigene Fantasie, um uns Spiele und dergleichen auszudenken. Die Fantasie, welche ich gerne "die inspirative Kraft der Seele" nenne, wird in diesen Tagen abgelöst durch das Fernsehen und den Medien. Wir brauchen nicht mehr selbst zu denken, es wird uns eingetrichtert und die Bilder gleich mit dazu. So praktisch ist das Leben heute schon, nicht wahr?
So ist es auch selbstverständlich das junge Kinder ein Handy besitzen und in ihrer "gut vernetzten" Welt (auch Social Media genannt) sich mit anderen austauschen. So gut sogar, dass die Kommunikation darüber auch dann wunderbar funktioniert, selbst wenn die besagten Teenies sich in der Gruppe in einer Bar gegenübersitzen. Das liebe Handy ist allzeit präsent!
 
Zum anderen ist es aber auch so, dass uns frühkindliche Fantasien schnell mal ausgeredet wurden. Du willst Astronaut werden? Das mein Kind, schaffen nur sehr wenige, sei daher realistisch!“ „Du möchtest als Forscher à la ‚Indiana Jones‘ die Welt bereisen und entdecken? Mein Kind, hör auf zu träumen. Lerne was gescheites, wie Papa der im Büro seine Brötchen verdient.“
 
Das „Träumen“, das Sinnieren wird uns sehr schnell einmal abgewöhnt– ersetzt durch den sogenannten Realismus. Dem Kind wird beigebracht, dass sein Schatz – die Fantasie und die Wünsche in seinem Herzen – unwichtige Einbildungen sind.
Was zählt ist die pure Logik, die pure Vernunft. „Alle Macht der linken Hirnhälfte!“, könnte man auch meinen. Denn früh in der Schule schon wird man ermahnt, sollte man abschweifend im Träumen den Worten des Lehrers entfliehen. Es wird auf Konzentration und auf Lernen gepocht. Schliesslich zählen Mathe und Sprache zu den wichtigsten Eckpfeilern dieser Welt! Und dieses findet eben alles in der linken Hirnsphäre statt. Die rechte ist nämlich nur was für die „Kreativen“, den Träumern. So lädt die rechte Hirnhälfte zum Fantasieren ein, bringt bunte Farbe ins Leben. Natürlich, auch diese Seite darf in der Schule ihren Platz haben. So mal am Rande zur Musikstunde oder dann, wenn es um die Handarbeit oder Zeichnen geht. Aber wirklich wichtig? Nein, gefördert wurde und wird immer noch das Logische in der Welt.
Alles andere scheint bar jeglicher Vernunft zu sein. „Du brauchst was Vernünftiges zu lernen mein Kind. Schliesslich musst du einmal eine Familie ernähren können!“ Vernünftig heisst, von der Gesellschaft als klug abgesegnete Berufe, wie: Arzt, Manager, Bürohengst, Bankangestellter, Politiker, Botschafter, eine Anstellung in der Wirtschaft… Jene Berufe eben in der es um Logik geht, um Fakten, Fakten, Fakten. Diese bringen immer noch in der Regel den grössten Zaster her. Die Berufe der „Künstler“, jene Menschen die sich stark der rechten Hirnhälfte verschrieben haben, sind nicht so gefragt. So sind die wenigsten Schauspieler, Schriftsteller, Sportler (was auch Kunst sein kann), Maler, Bildhauer und andere mehr mit viel Lohn und gesellschaftlichem Ansehen gesegnet. Und von den spirituellen Künstlern möchte ich gar nicht gross reden – die dürften eigentlich sowieso kein Geld verdienen und sind alles doch nur „Fantasten“…
 
Stimmt, ich bin ein wenig ironisch gerade…doch das muss mal gesagt werden: In was für einer Welt leben wir eigentlich? Ist es wirklich so erstrebenswert die Fantasie aussen vor zu lassen und nur noch auf Vernunft und Logik zu pochen? Kann das Zukunft haben? Kann das glücklich machen?
Wo bleibt das Träumen, die Menschlichkeit, das Mitgefühl, die Freude am Leben, am Tun? Wo bleibt die Inspiration, die Musse, das Lachen?
Ist es nicht pervers, dass genau all das von der ge-NORM-ten Gesellschaft belächelt wird?
 
Doch das Leben holt uns alle ein – früher oder später. Und die Seele wird dich fragen:„Kann das alles gewesen sein mein Kind? Wo bleiben deine Träume, wo deine Fantasie, die du als kleines Kind so lebhaft hattest? Das was du gerade tust….kann das Leben sein?“
 
Ich masse mir nicht an, zu sagen was richtig oder falsch für dich ist. Das kannst nur du wissen! Doch frage dich einfach einmal:„Das was ich mache, tue ich das aus der Freude heraus? Würde ich dies auch tun, wenn ich der einzige Mensch auf Erden wäre? Würde ich es selbst auch dann tun, wenn ich die Euromillionen gewonnen hätte? Und tue ich all das, weil es mir zutiefst Spass macht und mich erfüllt?“
 
Bei krebskranken Menschen hat man herausgefunden, dass die meisten von ihnen irgendwann einmal begonnen haben, ihre Lebensträume zu verraten. Sie glaubten nicht mehr daran und ihre Seele begann darin zu verkümmern. Man hat sich im wahrsten Sinne des Wortes aufgegeben und zerfrisst sich nun selbst… Man hat nun aber auch herausgefunden, dass wenn man sie mit ihren Träumen wieder verband, dass automatisch die aufkommende Lebensfreude sie glücklich und manchmal sogar ganz gesund machte…!
 
 
Was nun ist deine Lebensaufgabe?
Viele von uns möchten glauben, dass Gott uns eine mitgegeben hat, im Stil von: „Du wirst ein begnadeter Fussballspieler, du Präsident, du Putzfrau, du Mutter, du Politiker, du Verkäufer, du Lebensberater und so weiter.“
Und sie glauben weiter, dass solange sie nicht herausgefunden haben was nun wirklich ihr Auftrag ist, sie nicht wirklich LEBEN können.
Die Engel haben dazu einmal gesagt: „Ihr seid dauernd in der Zukunft, wenn ihr euch nach eurer Lebensaufgabe sinniert. Aber das Leben findet JETZT statt! Was macht euch JETZT Freude?“




In all meinen Sitzungen und Coachings die ich als Spiritual Trainer geben durfte, kam in dieser Frage nie eine konkrete Antwort im Stil von: „Deine Lebensaufgabe ist Mutter!“
Jedoch kam immer ein Lebensgefühl hoch. Manchmal bekam ich die Antwort für den Klienten, wie: „Erfreue dich einfach des Lebens. Folge der Freude!“
Manchmal: „Tanze und Lache!“Und manchmal:„SEI einfach und LEBE.“
Ja stimmt…sehr ernüchternd, nicht wahr? Unser Kopf möchte doch so gerne was konkretes, etwas, an das er sich festhalten kann, was im Halt und Sicherheit gibt.
 
Doch das Leben lässt uns alle frei! Es drückt uns nie eine Aufgabe in die Hand und sagt: „So mach mal!“ Wir hätten das gerne, ja. Denn so müssten wir auch nicht viel Eigenverantwortung übernehmen…
 
Ich bin aber sehr froh darüber, dass das Leben da einem nicht wirklich eine Aufgabe aufdrückt. So liebe ich es zum Beispiel zutiefst, meiner Rolle (die ich mir selbst gegeben habe) zu entsprechen. Ich liebe es als Spiritual Trainer zu wirken, weil es mir einfach SPASS macht. Es erfreut mich, anderen Menschen dienen zu dürfen, es beglückt mich zu sehen, wie sie wieder in ihre Kraft und Freude gelangen! Ich tue all das, weil es MIR Freude macht!
 
Doch stelle dir einmal vor, es wäre tatsächlich meine von Gott gegebene Aufgabe. Und stelle dir weiter vor, dass ich in fünf Jahren nun keine Lust mehr auf diesen Job hätte. Was dann? Dann muss ich mich durch das Leben quälen, in der Annahme, dass ich diesen „göttlichen“ Auftrag doch ausführen muss! Ich MUSS dann, und darf nicht mehr. Und kann müssen wirklich Freude machen?
 
Natürlich gibt es auch bei mir einmal kurze - wirklich Mini-Zeiten der Unlust. Die haben wir alle und ist ganz normal! Doch würde die Freude mich nicht auf meinem Beruf begleiten, ich würde was anderes tun. Und sollte dies in fünf Jahren der Fall sein, dann würde ich den Beruf wechseln und das tun, was mich dann zutiefst erfreuen würde!
Warum? Weil ich glücklich sein möchte, weil ich meiner FREUDE folgen möchte!
 
Ich glaube daher: Sollte es eine „Lebensaufgabe“ geben, dann ist es für alle die eine – die FREUDE am Leben und am Tun. Was macht DIR Freude? Was erfüllt dich zutiefst?


Frage dich selbst einmal:„Was hindert mich daran, diese meine Freude zu leben? Wo stehe ich mir selbst noch im Weg? Und was möchte ich zutiefst in meinem Leben erleben?“
 
Nein, du brauchst nun nicht deinen jetzigen Beruf zu kündigen!! Vielmehr lade ich dich ein, Schritt für Schritt den Schatz deiner Seele wieder zu öffnen. Der Schatz der Träume und Wünsche! Der Schatz, an dem sich dein inneres Kind noch immer halten möchte, nur nicht immer darf…
Frage dich selbst:„Was hat mir als Kind Spass gemacht? Von was träumte ich dazumal?“
 
 
‚Last but not least‘ DER Tipp schlechthin: „Die 100 Millionen Euro/Franken – Frage!
Dafür nimm ein A4 Blatt hervor und notiere dir zuoberst den Satz: „Wenn ich 100 Millionen Euro/Franken hätte (also steinreich wäre) WAS würde ich dann in meinem Leben tun?“
Schreibe dir die Antworten dann darunter auf. Und sei dabei ganz kreativ und erstmal ohne „Realismus“. Einfach das aufschreiben, was sich meldet!
 
Ja ich weiss, die meisten schreiben „Weltreise“ auf. Aber wenn du diese beendet hast, was würdest du dann tun? Du weisst ja, hier in der Vorstellung hast du reichlich Geld, brauchst nie Geldsorgen zu haben. Das beruhigt das Reptilienhirn ungemein und lädt zum Träumen ein…:-)
 
Erlaube dir wieder zu träumen. Folge deiner Sehnsucht in deinem Herzen und nimm dein inneres Kind dabei zur Hand. „Mein liebstes inneres Kind, erzähl mir doch mal, was macht dir so viel Spass im Leben?“Horche und fühle hinein…immer wieder. Dein Kind will mit dir Spielen und das Leben geniessen!
Und du??



P.S.: Sollten Sie verehrter Leser in ihrem Beruf Politiker, Büroangestellter, Bankangestellter, Arzt oder Anwalt sein (und andere Berufszweige mehr) so wollte ich Sie keineswegs in diesem Artikel angreifen und sie als „fantasielos“ abstempeln. Ich bin mir sicher, dass Ihr Beruf sie bestimmt auch erfüllt und Sie der Freude folgen. Und wenn dies einmal nicht mehr der Fall sein sollte, dann dürfen Sie sich wie wir alle Fragen: „Was eigentlich macht mir zutiefst Freude im Leben?“





Manuel V. Garcia



Irrtümer in der spirituellen Szene - Part 2

Posted on September 15, 2015 at 6:17 PM Comments comments (0)
TEIL 2
Obwohl wir uns ja sehr spirituell nennen und die Eso-Szene gerade einen Boom wie noch nie erlebt, tummeln sich gerade hier doch viele "Irrtümer, Vorurteile und Klischees" die ich mal beim Namen nennen möchte! Diese Reihe möchte daher ein wenig Klarheit und Licht in das Ganze bringen.
 
Irrtum Nummer 1 "Die Welt ist ein Ort des Leidens!"

Diese (und ähnliche) Aussage bekomme ich immer wieder in dieser Szene zu hören. Es wird manchmal so getan, als wäre dieser Ort das Letzte im Universum, einer der nur Leid und Kummer bringt. „Auf diesem Planeten hausen böse Kreaturen, die nur Schmerz und Chaos verursachen. Hier muss man sich schützen, man muss kämpfen und sich abmühen!“
Und oft hört man hierzulande ja auch den Ausdruck: „s‘Lebe isch kein Sugus“, oder zu Deutsch „Das Leben ist wahrlich kein Zuckerschlecken.“
Ja, mit solch einer Einstellung über das Leben bestimmt nicht! Wir kennen ja alle die sich selbst erfüllende Prophezeiung; nämlich das was ich glaube, das nehme ich dann auch so wahr!
So heisst es denn auch treffend im Buch „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch:
„Leiden hat nichts mit Ereignissen zu tun,
sondern lediglich mit eurer Reaktion darauf.
Was geschieht, ist einfach nur das was geschieht. Wie ihr darauf reagiert,
 ist eine andere Sache.“
 
(Es lohnt sich über diese wichtige Aussage einmal in Ruhe zu meditieren…)
 

„Die Welt ist ein Ort des Leidens!“,ist das wirklich wahr? Kann ich mit absoluter Bestimmtheit sagen, dass dies so ist? Und wer bin ich, ohne diese Auffassung davon? Wer bin ich, wenn ich nicht in der Lage wäre, diesen schrecklichen Glaubenssatz denken zu können?
Nun, ohne diesen Gedanken wäre ich absolut frei und glücklich, weil nur der Gedanke selbst Leid verursacht… Doch fühle dich frei, dieses Gedankenspiel selbst mal anzuwenden, um diesen Gedanken wirklich zu überprüfen.
 
Denn schau mal: Was ist die Welt wirklich für dich? Ich spreche von der, die du wahrhaftig in deinem Umfeld erlebst!
Ja natürlich, du könntest mir jetzt entgegnen: „Ach Manuel, mach mir doch nichts vor, schliesslich schaue ich mir regelmässig die Abendnachrichten an und was da vorkommt…nun das ist alles andere als eine heile Welt! Überall die Kriege, Menschen die andere ermorden und Leid zufügen! So viel schlimme Menschen tummeln sich hier!“
 
Doch ist das wahr? Wirklich? Nochmal meine Frage von vorhin: WAS ist die Welt wirklich für dich, die in deinem Umfeld? Kennst du in deinem Umfeld (das ist immerhin die Welt, die du unmittelbar wahrnehmen und du live dabei sein kannst) sehr viele „böse“ Menschen? Ich meine wirklich böse…grausame und mörderische? Nun?
 
Also ich kenne keinen Einzigen darunter, den ich in diese Kategorie einordnen könnte! Und selbst wenn es einer von vielleicht 300 Menschen wäre, die du persönlich kennst… ist deswegen die Welt und die Menschheit nun als Ganzes böse? Wegen einem Menschen?
Meiner Meinung nach gibt es auf diesem Planeten viel mehr gutes als übles…aber es kommt auf die Wahrnehmung an und auf das, wie stark ich mich manipulieren lasse…
 
Denn in der Regel ist unser Wahrnehmungsgrad dieser Welt eine doch sehr bescheidene. Wir können nämlich nur das als wirklich für „wahr“ verifizieren, was wir selbst gesehen haben, sprich wo wir selbst vor Ort waren.
 
Ein Beispiel gefällig? Nehmen wir mal die Diskussion rund um das „Affentheater“ Ukraine. Warst du wirklich vor Ort? Hast du mit den dort ansässigen Menschen gesprochen und dir ein echtes Bild darüber gemacht? Oder aber liessest du dich bequem wie so viele einfach vor der Glotze berieseln und informieren, was dort so geschieht? Weil die (Nachrichtensender und Medien) müssen es ja schliesslich wissen, oder? (Achtung Ironie!) Und da wir in einer lügenfreien Welt leben, gibt es ja auch keine Propaganda… Wenn gesagt wird, die Russen wären das Böse, dann ist das auch so. Punkt!
 
Oder sprechen wir mal über Griechenland. Da verhunzen die Menschen buchstäblich. Die Armut steigt und die Menschen bekommen nur noch wenig Geld ausbezahlt. Man kann sogar nur noch einen gewissen Betrag abheben und so weiter. Das zumindest muss ich glauben, wenn ich die Nachrichten verfolge. Lustigerweise aber habe ich von dort ansässigen Griechen schon andere Geschichten gehört, die wiederum ein ganz anderes Bild zeigen…
 
 
Was und wie ist die Welt nun wirklich?
Die Welt (meine Welt) ist nun mal das, was ich in meinem persönlichen Umfeld wirklich wahrnehmen und für „wahr“ verifizieren kann, weil ich selbst dabei war und es erlebt habe. Und die Welt ist immer so, wie ich glaube, dass sie ist. Denn das Leben hat keine andere Wahl als mir das zu spiegeln, was ich zutiefst für wahr halte. Daher ist es möglich, dass zwei Menschen gemeinsam durch die gleiche Stadt spazieren und beide nehmen sie doch ganz unterschiedlich wahr – eben so, wie man darüber denkt.
 
Und versteh mich nicht falsch: Ich bin jetzt nicht der Mensch, der sagt, auf der Welt ist alles rosig und gut. Bestimmt gibt es Situationen und Gegebenheiten die aus dem Lot geraten sind und die einer „Verbesserung“ bedürfen. Doch um deiner Gesundheit willen frage dich stets immer selbst (wenn du zum Beispiel Nachrichten liest): „Dient diese Information mir wirklich? Verbessert sie meine Lebensqualität? Macht sie mich glücklich? Und kann ich selbst an dieser Situation was ändern?“
Sollest du diese Fragen mit nein beantworten, so rate ich dir, diese Informationen auf die Seite zu legen, weil sie dir nun mal nichts nützen.
 
Denn möchtest du der Welt wirklich helfen, so kannst du das nur dann wahrhaftig tun, wenn du Glück und Kraft ausstrahlst. Damit „rettest“ du die Welt, wenn überhaupt. Denn die Welt retten ist auch so ein Ding. Viele gehen als „Weltverbesserer“ durch und meinen, die Erde müsse man beschützen!
Doch würden wir uns nur einmal wirklich die Mühe machen, und uns mit diesem wunderbaren Bewusstsein der Erde – Gaia – verbinden, so wüssten wir um seine Grösse. So ist die Erde selbst eine kraftvolle Schöpferkraft und um zu glauben, wir könnten die Welt zerstören, ist schlicht einfach nur Grössenwahnsinn! In Wahrheit würde ein kleiner Impuls der Erde reichen, um uns alle von der Bildfläche verschwinden zu lassen – wenn sie das denn wollte.



Doch zurück zur Aussage: „Die Welt ist ein Ort des Leidens.“
Wie kam es überhaupt zu dieser „Wahrheit“? Was veranlasste uns daran zu zweifeln, dass dieser wunderbare Ort Erde ein Planet der Liebe und Schönheit ist?
 
Um das zu klären, müssen wir einen kurzen Abstecher durch die Zeit machen. Vor vielleicht 4000 bis 5000 Jahren etwa, wollten die Menschheit als Ganzes (die Kollektivseele) ein neues Spiel spielen, welches sie Polarität nannten – also das Spiel von Gut und Böse! Sie hatten den Wunsch zu erleben, was es heisst, das Gegenteil von Liebe zu sein und wie es sich anfühlt scheinbar getrennt zu sein. (Trennung ist nur eine Illusion, in Wahrheit kann man unmöglich vom Ganzen, der All-Liebe, getrennt sein – doch wir können glauben, es zu sein und dies führt dann automatisch zu mehr Schmerz und Leid).
 
Um dieses interessante Spiel nun auch spielen zu können, bedurfte es natürlich einiger Vorbereitungen. So wurde das Spielfeld (die Erde) dementsprechend (um)gestaltet und es wurden auch Regeln hierfür erschaffen. Denn ein Spiel ohne Regel ist kein Spiel.
Um also die Regeln zu definieren, hat man kurzerhand die Religionen „erfunden“. Sie haben massgeblich uns dabei geholfen, dieses Polaritätsspiel ganz auszuleben.
 
So findet man nur schon in der Bibel viele polare Situationen. Zum Beispiel vom guten (neues Testament) und zornigen, ja schon unbarmherzigen Gott (altes Testament). Und die grösste je geschaffene Polarität in diesem Regelwerk (die Bibel) findet man in dem Mythos von „Hölle und Himmel“ wieder.
Um dieses Spiel zu spielen, wurde also vehement auf Trennung gepocht. So hat man kurzerhand die Erde zur Hölle erklärt; ein Ort also, auf dem man Leid und Schmerz erfahren wird. Hier gibt es nichts als Kampf und Elend und wir konnten nur Erlösung und Trost finden, wenn wir diesen „Höllenort“ verlassen und in den erlösenden Himmel aufsteigen konnten.
 
Man hat uns gesagt, da wir auf diesem Planeten leben, müssen wir sündig und schlecht sein, denn aus welchem Grund sonst sind wir auf diesem Höllenort gelandet? Und die einzige Befreiung liegt darin, in den Himmel zu kommen. Dafür aber, so besagen es die Regeln, muss man brav und artig sein. Denn sind wir das nicht, bleiben wir auf der Erde, oder noch schlimmer, gelangen wir gar einige Etagen tiefer in das ewige Fegefeuer, in das Reich der Höllenglut. 
 
Interessanterweise findet man dieses Spiel der Trennung in so gut wie allen Weltreligionen. Immer wieder dasselbe Muster, in dem die Erde zum Ort des Leidens erklärt wurde! So auch im Buddhismus; hier kannst du der Erde ebenfalls nur dann entfliehen, wenn du gutes Karma aufgebaut hast. Dann gehst du – wenn du Glück hast – in das Nirwana ein (der Ort, an dem der Wind des Karmas nicht weht).
 
Durch diese Art der Prägung, kam die Menschheit als Ganzes zur Auffassung, dass die Erde eben nun mal ein finsterer Ort ist. Dieser Planet wurde alsbald zum Höllenort des Leidens erklärt und mit ihr alles Materielle darauf.
Dies ist dann mitunter auch der Grund dafür, warum wir unseren Körper so oft ablehnen (Körper-Karma), weil dieser ja nun auch physisch und irdisch ist…
 
 
Wer möchtest du JETZT sein?
Nun sind wir aber mittlerweile in ein neues Zeitalter eingetreten. Eines, in dem wir dieses alte Spiel zur Seite gelegt haben. Karma ist im Begriff sich abzulösen, und vieles was zu einem negativen Weltbild beigetragen hat (Manipulationen etc.) wird jetzt sichtbar und löst sich ebenso immer mehr auf.
                                                                  
Die Frage daher lautet jetzt, wer wollen wir nun SEIN? Respektive, wie wollen wir auf dieser Erde leben? Wollen wir sie weiterhin als „Prüfungs-„ oder „Schulplaneten“ betrachten? Wollen wir immer noch das alte Spiel von Opfer und Täter, Gut und Böse weiterspielen? Oder aber entscheiden wir uns dafür, unser altes Bild der Menschheit zu revidieren, um ein neues, lebensbejahendes entstehen zu lassen? Öffnen wir uns gar dafür zu glauben, dass dieser Planet ein Spielplanet ist, auf dem wir die Wahl haben, auch glückliche und freudvolle Spiele zu spielen?





Es liegt an uns allen, wie wir die Welt schöpfen. Ob wir sie weiterhin als negativ beschimpfen, oder damit beginnen, das Schöne und Wunderbare in ihr zu sehen. Ob wir weiterhin Menschen abstempeln als grausam und schlecht, oder aber erkennen wollen, dass hinter ihrer Fassade auch ein Wesen der Liebe ist.
 
Vielleicht erkennen wir wirklich eines Tages, dass die Welt nicht böse ist und dass viele Menschen nur deshalb auf eine uns unerklärliche Art gehandelt haben, weil sie sich in der Trennung und der Angst gefühlt haben!
 
So war für mich immer klar: Menschen sind von Grund auf reine LIEBE – ich behaupte aber nun nicht, dass sie es auch selbst wissen! Aus „Boshaftigkeit“ kann jemand nur dann handeln, wenn er vergessen hat wer er ist - wenn er sich getrennt fühlt von der Geborgenheit der universellen Liebe. Dann nämlich agiert dieser aus der ANGST heraus, statt aus der LIEBE.
 
Und so ist es denn auch bei uns allen: Wir haben immer die Wahl der Angst zu folgen oder aber den Weg der Liebe zu gehen. Der Weg der Liebe ist einer, der Achtsamkeit voraussetzt, der Mitgefühl (statt Mitleid) und Verständnis mitbringt. Sich stets und wiederholt zu fragen: „Was würde die Liebe jetzt tun?“, und danach zu handeln ist die Voraussetzung dafür, ein Planet der Freude zu erschaffen.
 
Fangen wir also an, die Gedanken der Angst zu hinterfragen, um die LIEBE wirklich sicht- und fühlbar zu machen.
 
Nun schliesse deine Augen für einen kurzen Moment und frage dich in deinem Herzen:
 
„Die Welt ist ein Ort des Leidens….? Ist das wirklich wahr? Und wie sehe ich die Welt und meine Mitmenschen ohne diesen Gedanken?
Wer bin ich dann?“
 
Lass die Antwort tief aus deinem Herzen auftauchen und spüre die Freiheit die sich einstellt, wenn sich dieser alte Gedanke mehr und mehr aus deinem Leben verabschiedet.
 
 
Willkommen im Paradies,
denn die Freiheit und der Friede liegt hier
– in DIR!
 
 
 
 
 
Manuel V. Garcia

Irrtümer in der spirituellen Szene

Posted on September 15, 2015 at 6:01 PM Comments comments (0)
TEIL 1
Obwohl wir uns ja sehr spirituell nennen und die Eso-Szene gerade einen Boom wie noch nie erlebt, tummeln sich gerade hier doch viele "Irrtümer, Vorurteile und Klischees" die ich mal beim Namen nennen möchte! Diese Reihe möchte daher ein wenig Klarheit und Licht in das Ganze bringen.
 
Irrtum Nummer 1 "Ich bin noch nicht göttlich genug!"
 
Das ist ein sehr verbreiteter Irrtum in der spirituellen Szene und ein gefährlicher dazu! Warum? Weil wir uns so immer klein halten, unwürdig und nicht der Liebe wert. So sind wir ständig auf der Suche nach Anerkennung, nach "Gurus" die uns endlich auf den Weg bringen können und nach Methoden, die einem das Non plus Ultra versprechen. Wir verlieren so nebenbei auch den Halt in uns und legen die Macht und das Heil ins aussen statt in uns selbst!
 
"Du bist nicht genug, nicht göttlich und du brauchst dich anzustrengen - heisst; brav und artig zu sein, um in den HIMIMEL zu gelangen!"  Diese und ähnliche Worte hörten wir sehr oft in der Kirche oder anderen Religionen. Dabei gingen die Kirchengänger schön artig in die Messe um sich anzuhören, wie schuldig und klein sie doch sind.
Dort gibt es auch einen Messias, den Herrn Jesus; ja, der ist natürlich gross und göttlich, aber wir? Nein, wir brauchen uns schon gefälligst anzustrengen um Jesus auch nur ein wenig nahe zu kommen... Dabei hat doch dieser einmal gesagt, wir wären Kinder Gottes (und nicht nur er, oder?)…
 
Nebenbei möchte ich erwähnen, dass die Religionsebene bereits vom Sonnen-Erdbewusstsein gelöscht wurde. Soll heissen: Die morphischen Felder, in denen die Religionsgeschichten liegen und alles was sie sonst noch beinhalten (Regeln, Programme etc.) existieren nun nicht mehr und das LEBEN selbst unterstützt all dies nicht weiter. Nichtsdestotrotz kann man es aber noch zu Ende spielen wenn man mag. Doch sieht man schon, dass immer weniger der Kirche hörig sind und sie aus diesem Klub austreten. Sogar ein Papst hatte kürzlich ja keine grosse Lust mehr da mitzuspielen...schon interessant, was?
 
Aber wir "Esoteriker" sind sowieso schon längst darüber hinweg und haben uns selbstständig gemacht. Ja wirklich, wir haben uns einfach abgespaltet von der Religion und eine Ersatzreligion erschaffen! Du glaubst mir nicht? Na dann schau dich einfach mal um. Die Esoterik ist genauso aufgebaut, wie etliche Religionen auch: Es hat einen Pfarrer, einen Priester (der oder die Guru, der Heilsbringer, etc.), sowie eine Anhängerschaft, die brav und artig sich das anhört, was da vom Priester gesagt wird (weil er/sie muss ja alles wissen). Selbst Rituale fehlen nicht und auch sind manchmal grosszügige Spenden an den Heilsbringer angesagt. Ich möchte hier jetzt auch nicht sagen, dass diese Art der Kirche schlecht wäre. Viele "Priester" meinen es sehr gut, doch gefährlich wird es dann, wenn dieser ein Exklusivrecht auf DIE Wahrheit verkündet und die Masse es auch ganz artig schluckt und hinnimmt. So à la: „Höre nur auf dein Gefühl, dein Herz und lass deinen gesunden Menschenverstand ausser Acht, den braucht man ja eh nicht...!“



Doch wenn ich dann Anhänger eines gewissen Heilbringers mir anhören muss, was für ein toller Exklusivklub sie doch wären und dazu noch ein An-Kana-Te (ein aufgestiegenes Lichtwesen in etwa...), dann muss ich doch schon den Kopf vehement schütteln. Was soll dieser Quatsch eigentlich??? Braucht unser Ego zu hören, wie toll, wie abgefahren wir sind? "Oh ich bin ein An-kana-te, ein erleuchtetes Wesen, ein Kristallkind, ein Indigokind oder was auch immer!"Ja, da freut sich unser Ego ganz Doll! Endlich sind wir mal was! Und endlich können wir uns von den Normalos so richtig abheben - denn wir sind ja was Besseres. Die Normalos aber sind bemitleidenswert...sie haben keinen Sinn für Spiritualität, sind deswegen kein Licht und keine Liebe und dürfen schön bemitleidet werden. Aber WIR, ja wir sind heilig und gut und Gott muss uns sehr lieb haben...juhu!!
 
Du bemerkst sicher, dass ich gerade sehr ironisch bin? Und ja, da muss man einfach mal seine ironische Seite aufziehen. Warum brauchen wir immer zu hören, was wir sind oder was wir nicht sind? Brauchen wir die Bestätigung LIEBE zu sein?
 
Dass es überhaupt erst so schlimm kommen konnte, hängt nur davon ab, dass wir immer noch über ein geringes Selbstwertgefühl verfügen, welches wir über solche Ersatzreligionen aufpeppen versuchen. Gelingt aber oft nicht, denn es wird vielmehr nur noch ein Ego aufgebauscht, welches sich über alle anderen Stellen darf!
 
Um Klartext zu sprechen: Ja, es gibt tatsächlich Kristallkinder, Indigos und wie sie alle so heissen (selbst Regenbogenkinder soll es ja angeblich geben...). Wie toll ihre Namen auch immer klingen, BESSER sind sie nicht! Das möchte ich mal ganz klar gesagt haben. Wir schauen immer so gerne auf andere hinauf, weil sie scheinbar grösser sind, hellsichtiger, medialer als wir selbst. Und selbst wenn das so wäre, so what?? Hat nicht jeder von uns auch seine ureigenen Eigenschaften an sich, die total liebenswert und wertvoll sind? Haben nicht auch wir ein grosses HERZ und sind nicht auch wir ein Geschenk des Universums?
Gott, das Leben selbst, urteilt nicht und kategorisiert bestimmt auch nicht! Es sagt nicht: „Du bist dann mal ein Kristallkind, weil du nun mal brav und artig warst, aber dieser Normalo da, der muss sich noch wirklich anstrengen, um was zu werden...vielleicht besteht ja Hoffnung für ihn, wer weiss…?“
 
Die meisten gehen zu Heilsbringer aus dem Grund, dass sie besser werden können. Sie glauben sie müssten noch viel lernen. Aber was heisst es zu lernen und besser zu werden? Das heisst doch, dass wir so, wie wir sind, noch nicht genug sind!
Ich muss deshalb mal ernsthaft fragen: "Was für ein Gott ist das, der eine Schöpfung kreiert, die er absichtlich unperfekt erschafft?" Macht es ihm zutiefst Spass, dich unperfekt zu erschaffen, dass du jetzt bitteschön auf der Erde schmorren darfst und dich anstrengen musst, um von ihm geliebt und akzeptiert zu werden??
Merkst du was? Das ist der Gott der Kirche. Und wir haben die Elternrolle auf diesen Gott projiziert und sind so zu einem Weltbild gekommen, dass dieser Gott uns bestraft, belohnt, lobt oder auch nicht, halt ganz nach seinem Gutdünken. Ja, das ist das Verhalten der Eltern, die machen so was...stimmt! Aber GOTT, das LEBEN selbst?
 
MEINE WAHRHEIT dazu: Du bist nun ganz frei in dich hineinzufühlen, wie du darüber denken möchtest. Glaubst du wirklich, ein Kind Gottes zu sein, welches unperfekt ist und sich anstrengen muss, um etwas zu sein? Glaubst du aus ganzem Herzen heraus, dass du sündig, sprich schlecht und unwürdig bist und dich bessern musst? Wer sagt denn, was gut und schlecht ist? Wer legt hierzu den Rahmen fest? Kann es sein, dass wir diesen Rahmen selbst festlegen und wir uns daher auch ständig selbst ver- oder beurteilen?
 
In einem Channeling kürzlich sagten die Engel einmal: "Ihr braucht nicht in die Meditation zu gehen, ein Seminar zu belegen oder ein Medium aufzusuchen, um besser zu werden und um zu lernen. Tut all dies aus der Freude heraus, tut es aus dem einzigen Grund heraus, weil ihr einfach wachsen wollt!"Ja genau, es geht um Wachstum! Wir sind unendliche Wesen des Lebens, die IMMER im Begriff sind, sich auszudehnen und zu wachsen. Das tut das LEBEN selbst (kannst es auch Gott nennen). Es hört nie auf, immer werden wir wachsen, wachsen und wachsen. Aber Wachstum hat auch nichts damit zu tun, dass wir noch nicht gut genug wären. Im Gegenteil: Wir sind schon göttlich, wir brauchen es nicht erst zu werden! Und wir sind bereits Schöpfer, wir brauchen keine zu werden. Denn ein jeder, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht, trägt in sich eine unendlich Weise göttliche Schöpferkraft in sich. Diese ist nicht einigen wenigen vorbehalten, nein, sie ist in uns allen! Und wenn wir diese wieder erkannt haben, dann wissen wir: Es gibt nichts mehr zu tun, ausser in Freude zu wachsen.
Stell dir einmal vor, du wüsstest bereits, dass du wirklich grossartig bist, wunderschön und total liebenswert und vom Leben so gewollt? Ist das nicht ein schöner Gedanke, einer der dich entspannen lässt?

So wünsche ich mir aus ganzem Herzen, dass du immer mehr diese Wahrheit in dir fühlen kannst und dich als das erkennen kannst, was und wer du wirklich bist, nämlich:
 
Ein unendlich grosses, weises, liebenswertes Wesen des Lichts, das in seiner ganzen Schöpferkraftist
und sich aus der Freude heraus
immer mehr ausdehnen und wachsen darf!
 
 
 


Manuel V. Garcia


Das Geheimnis des kraftvollen Manifestierens

Posted on August 17, 2015 at 3:15 AM Comments comments (0)
„Der Manifestationspunkt“


In letzter Zeit kamen immer wieder Botschaften durch, die ich von der geistigen Welt empfangen durfte. Darin drehte es sich sehr oft um den sogenannten "Manifestationspunkt". Aber was genau bedeutet dieser?
Vielleicht hast du ja schon die eine oder andere Channeling-Session von mir angehört und hast daher schon Kenntnisse davon. Vielleicht aber auch nicht und deshalb möchte ich es dir hier sehr gerne erläutern, weil ich es für immens wichtig halte, um sich ein Leben in Fülle und Freude erschaffen zu können! Also bleibe dran, es lohnt sich! ;)
 
 
Das Bewusstsein im Hier und Jetzt
Dass wir mehr im Hier und Jetzt leben sollten, ist ja nun keine neue Botschaft mehr. Wiederholt hat man uns das erklärt. Doch weshalb ist das so wichtig?
Nun, wenn du im Hier und Jetzt bist, eben in diesem jenem Moment, in dieser Sekunde gerade, dann bist du wahrlich in deiner ganzen Schöpferkraft! Das heisst; wenn du den Moment auch BEWUSST wahrnimmst und nicht im Geiste umherschweifst!! Denn wie oft sind wir zwar körperlich anwesend, aber geistig an ganz anderen Orten? Nur sehr selten ist unser Geist mit unserem Körper auch synchron, das heisst am selben Ort zur gleichen Zeit.
 
Zu oft schweben unsere Gedanken irgendwo in den Zeiträumen von Vergangenheit und (einer möglichen) Zukunft hin und her. All die weisen Meister der Erdgeschichte haben uns deshalb stets ermahnt, unseren Geist in die Ruhe zu bringen und uns hierfür die Meditation als nützliches Instrument angeboten. In der Meditation nämlich (z.B. Atemmeditation) darf der Geist sich ordnen und wird sich des Körpers und der Gegenwart wieder bewusst! Und diese Bewusstheit ist besonders in der jetzigen Zeit von enormer Wichtigkeit!
 
Das neue Zeitalter von dem immer gesprochen wird und wir jetzt im Begriff sind einzutauchen, dreht sich nicht etwa um ganz spektakuläre Ereignisse (ich weiss, unser Ego möchte grosse Veränderungen und Aktion erleben:) ), sondern eigentlich um etwas ganz nüchternes: Es geht einzig und alleine darum, wach zu werden, sich BEWUSST zu werden, und nicht mehr länger zu träumen (der Illusion zu folgen). Im neuen Zeitalter bewegen wir uns in den Modus "bewusster Schöpfer". Wir verlassen nun das alte Spiel der Unbewusstheit, der Illusion und des Leidens!
 
 
„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft.
Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment!“
Buddha
 
 

Vom dunklen Spiel der Unbewusstheit und des Leidens
Das alte Zeitalter noch war erfüllt von einem Mantel der Täuschung und der Angst. Es war gezeichnet von Unklarheit und Irritation. Die Kollektivseele (die Gruppenseele der Menschheit) wollte dieses Spiel über die Jahrtausende spielen. Sie war erpicht darauf zu erfahren, wie es ist, ein Schöpfer zu sein, der sich dessen überhaupt nicht gewahr ist! So kam es, dass wir als Seele inkarnierten, deren Erinnerungsvermögen und Potential hier auf Erden auf ein Minimum heruntergeschaltet wurde. Wir waren sozusagen Schöpfer auf Sparflamme!! Oder anders ausgedrückt: Wir waren UNBEWUSSTE Schöpfer!
Und als diese wollten wir erfahren, wie es ist, das Spiel von Opfer-Täter und das des Karmas (das alte Karma-Spiel von Schuld und Sühne) zu spielen.
 
(An dieser Stelle möchte ich gerne hinweisen, dass auch in jenem Zeitraum selbstverständlich sehr wache und bewusste Schöpfer gelebt und gewirkt haben. Diese haben entweder die Menschheit in positive Bahnen oder in eher negativere gelenkt, je nach ihrem Bedürfnis IHR Spiel zu spielen. Denn ein bewusster Schöpfer ist in der Lage, eben bewusst sein Spiel zu spielen. Unbewusste hingegen werden zum Spielball derer, bis sie erwacht sind und dann selbst aus ihrem Inneren heraus kreativ wirken können!)
 
Daher war es sehr nützlich in diesen Zeiten, einen unruhigen Geist zu haben, der sich in den Wirren von Angst und Täuschung verlor. So nämlich war gewährleistet, dass Furcht und Schrecken einkehren konnte, um sich klein und ohnmächtig zu fühlen. Nur so überhaupt konnte dieses Spiel gespielt werden und die Erfahrung für die Kollektivseele gemacht werden. Hier möchte ich aber gerne erwähnen, dass es mitnichten eine "schlechte Zeit" war. Es war einfach eine Entscheidung der Gesamtseele, die diese Erfahrung für sich machen wollte, um daraus zu wachsen und zu neuen Kenntnissen zu gelangen. Von der geistigen Welt weiss ich, dass es noch zig andere sogenannte Kollektivseelen gibt, welche auf anderen Planeten ähnliche Spiele und Einsichten für sich sammeln.
 
Unsere menschliche Kollektivseele hatte sich das Spiel der "Unbewusstheit" als ein sehr intensives Kurzprogramm ausgewählt. Kurz deshalb, weil es gemässen in kosmischen Zeiträumen „nur“ einige tausend Jahre dauerte. Sie wollte es ganz knapp, dafür aber umso gründlicher spielen. Andere Gruppenseelen haben ähnliche Spiele wie dieses auf anderen Planeten gespielt, aber in längeren Zeiträumen von mehreren 10'000 bis 100'000 Jahren. Aus diesem Grund kann man wirklich sagen, war unser "Spiel der Dunkelheit" wahrlich nur kurz bemessen (dafür aber eben umso intensiver!).


                                              Von der Unbewusstheit in die Bewusstheit!


War es also im vergangenen Zeitalter der "Unbewusstheit" enorm wichtig, über einen unruhigen Geist zu verfügen, ist es in dem erst angebrochenen nun aber wieder angebracht, WACH und BEWUSST zu sein! Ein unruhiger Geist nämlich, der immer zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und her schwebt, erzeugt Gefühle und Gedanken der Angst, der Unsicherheit und der Sorge (und gehört folgerichtig in das vergangene Zeitalter)! Sind wir aber nun ganz im Hier und Jetzt, wahrhaftig BEWUSST in diesem Moment, gelangen wir automatisch in unsere Mitte und somit in Gefühle von Ruhe und Vertrauen!
 
Versuche es ruhig mal aus! Bist du vollkommen in der Gegenwart, orientierst dich zum Beispiel ganz an deinem Atem, kannst du keine Sorgen empfinden. Du beginnst nämlich im bewussten Sein zu erkennen, dass du nicht deine Gefühle, noch deine Gedanken bist, sondern dass du sie stattdessen einfach wahrnehmen kannst! Ein enorm wichtiger Unterschied! Angst und Sorgen kann man nur dann empfinden, wenn der Geist unruhig sich in der Vergangenheit oder in einer möglichen Zukunft befindet. Man ist dann wahrlich "ausser-sich", statt ruhend in seiner Mitte, wo wir die Kraft unseres SEINS erst wahrnehme können.
 
 
„Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt.“
Hermann Hesse
 
 
 
Der powervolle Manifestationspunkt
Diese Zeit der Unbewusstheit ist nun aber vorbei. Und wir sind bereit dafür, uns nach und nach zu erinnern, wer wir wahrhaftig sind! Dabei kommt jetzt eben der sogenannte "Manifestationspunkt" ins Spiel. Dieser ist nämlich nichts anderes als unser geliebter und wunderbarer Körper; dieses einzigartige Gefäss unserer Seele in dieser physischen Welt.
Und aus welchem Grund ist dieser denn nun so wichtig? Einfach darum, weil er ein kraftvoller Anker für das Hier und Jetzt ist! Denn unser Köper befindet sich IMMER in der Gegenwart, im Moment. Es ist nur unser Geist, der dies nicht fortwährend ist. Sind wir uns unserem Körper nun wieder ganz BEWUSST, so gelangt unser Geist automatisch und sofort ebenfalls in das Hier und Jetzt.
 
„Und BEWUSST im HIER und JETZT zu sein, bedeutet WACH
und in der SCHÖPFERKRAFT zu sein!“
 
Das Wort Manifestationspunkt setzt sich aus "Manifestation" und "Punkt" zusammen. Dies deshalb, weil als "Punkt" hier der Körper gemeint ist, der als Anker für das Jetzt dient.
Zur "Manifestation" ist folgendes gemeint: Du kannst nur dann kraftvoll manifestieren, wenn du wahrlich bewusst und im Hier und Jetzt bist! Es stimmt schon, wir alle sind Schöpfer und erschaffen so oder so. Meistens tun wir dies aber aus einer unbewussten Haltung heraus, oder aus einer Unklarheit. So erschaffen wir im "Chaos" unserer Gedanken und Gefühle und manifestieren diesbezüglich dann auch selten zufriedenstellende Ereignisse in unserem Leben. Doch um klare Resultate zu erschaffen und überhaupt aufwachen zu können, bedarf es sich bewusst als Schöpfer zu erkennen und zu erspüren! Und dies kann am schnellsten erreicht werden, wenn wir uns an unserem Körper orientieren.
 
 
 
Die New-Age-Falle und der Weg daraus
Gerne möchte ich hier ein Wort zum stattfindenden Esoterik-, respektive New-Age-Boom erwähnen: Nicht selten nehme ich Menschen  in dieser "Szene" wahr, die es zwar sehr gut meinen und mit ganzem Herzen dabei sein wollen, dennoch aber leider oft abdriften und überhaupt in keinster Weise bodenständig sind! In solch einem Bewusstsein ist es aber unmöglich sich zu transzendieren, geschweige denn Einfluss in das weitere Weltgeschehen zu halten.
So träumen sie von einer besseren Welt, sind aber nicht fähig, diese Vision auch nur annähernd zu manifestieren. Sie bauen stattdessen lieber "Luftschlösser". Das heisst; ihre Vision manifestiert sich in anderen Sphären, in feinstofflicheren, aber nicht in der gewünschten physischen Welt, in der wir nun mal gerade leben. Denn: Du kannst auf dieser Ebene nur dann was verändern, respektive etwas manifest machen, wenn du auch in dieser Ebene wahrhaftig lebst und wirkst! Und du wirkst nicht in dieser Ebene, wenn du nicht ganz DA bist! Daher sprechen viele davon, dass die sogenannten "Esoteriker" weltfremd und abgehoben sind.
 
Ich möchte daher gerne hinzufügen, dass wir sogenannte "Esoteriker" genau den entgegengesetzten Weg einschlagen sollten: Der, welcher Einklang und Frieden mit der physischen Welt verspricht! So sollten wir uns nicht etwa von den "Normalos" abheben, entfremden und entfernen, sondern im Gegenteil ihnen wieder entgegenkommen. Sehr viele in der spirituellen Szene verfügen nämlich über einen wahrhaft kraftvollen und liebevollen Geist, können ihn aber nicht hier auf Erden einsetzen, weil sie eben nicht ganz DA sind. So verkommt die "Esoterik" zu einer weltfremden Szene, die nicht ganz ernstgenommen wird. Dass Spiritualität aber ein enorm wichtiger Teil im Leben ist und sie die Kraft hat, unsere Welt in ein Paradies zu verwandeln, ist unbestritten!
 
Daher: Lassen wir doch die Spiritualität endlich in die Materie eintauchen. Geben wir ihr doch die Chance, sich ganz auf dieser materiellen Ebene zu integrieren, damit sie das Physische nach und nach transzendieren kann! Und zu diesem grossen Schritt tragen wir bei, wenn wir uns erlauben, im Hier und Jetzt zu sein, um so unsere Schöpferkraft ganz BEWUSST zu leben!



Wie du das tun kannst? Orientiere dich einfach immer wieder an deinem wunderbaren Körper, dem "Manifestationspunkt". Dies kannst du ganz einfach bewerkstelligen, indem du für einige Male ganz bewusst atmest, Sport treibst, dich massieren lässt, eine Katze oder einen Hund streichelst (ja, auch dies bringt dich ins Hier und Jetzt); kurz: Tu all das, was dich wieder dazu bringt, dich wirklich zu spüren und wahrzunehmen! Denn du bestehst nicht nur aus dem Geist. Vielmehr bist du doch eine Körper-Geist-Seele-Einheit! Also werde dir deines wunderbaren Körpers wieder bewusst: So wirst du erleben, dass du von Mal zu Mal immer klarer und wacher wirst. Du wirst auch bemerken, dass du selbst dein Leben in deiner Hand hältst und so als Vorbild anderen helfen kannst, es dir gleich zu tun! So kann und wird die Welt wahrlich erwachen!
 
 
„Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper.“
Eckhart Tolle
 
 
 
 
„Ihr seid Traumfänger“
Abschliessend möchte ich die Worte von Serapis Bey (ein aufgestiegenes Geistwesen) erwähnen, welche das Thema rund um den Manifestationspunkt so klar abrunden.
 
In einem Channeling sagte er kürzlich:
 
„Ihr alle seid Traumfänger, dazu da, eine höhere Vision der Menschheit auf die Erde zu tragen. Dafür bedarf es aber über ein gutes Körperbewusstsein, um ein erfülltes Dasein überhaupt erst realisieren zu können; denn wie könnt ihr euch verwirklichen, wenn ihr noch auf den Wolken schwebt? Wie könnt ihr der Menschheit dienen, wenn Anteile von euch auf der Flucht sind und in anderen Sphären weilen? Wie könnt ihr auch nur daran glauben auf Erden was zu verändern, wenn ihr das Körperliche nicht zu schätzen lernt?
 
Ihr aber lebt doch auf einer physischen Ebene, seid inkarniert in Fleisch und Blut. Daher könnt ihr diese Ebene auch nur dann heilen, wenn ihr wahrlich und echt inkarniert seid!
Viele von euch lehnen jedoch das Physische ab, verweigern sich dieser Ebene und betrachten sie als minderwertig und nicht gut genug. Doch wisset: Alles ist GOTT, ALLES ist verwoben mit dieser göttlichen All-Liebe. Es gibt keine Trennung und so auch kein besser oder schlechter! Das Materielle ist nicht weniger wertvoll als das Feinstoffliche und umgekehrt. Alles hat seine Berechtigung und ist vom Leben so gewollt.
 
Ihr wollt Himmel auf Erden? Dann seid bereit, auch die Erde und die damit einhergehende Erfahrung des Physischen voll auszukosten und zu geniessen. Ja meine Lieben, dazu gehören auch die sexuellen Freuden! Sex ist Leben, ist Freude, ist Fluss. Das wussten die alten Veden bereits, doch hat man es „verteufelt“ um ja nicht ins Körperliche zu gelangen. Doch ihr könnt denn nichts auf Erden verändern, wenn ihr nicht da seid, wenn ihr nicht euren Körper bewohnt, ihn schätzt und liebt.
ALLES ist miteinander verwoben und verbunden- ALLES. Wie Innen so Aussen und wie Oben so Unten.
 
Ja, das habt ihr schon oft gehört, immer und immer wieder. Ihr habt es sehr wohl vernommen, doch habt ihr es auch verstanden?
 Ihr seid Traumfänger- dazu da, eine höhere Vision der Menschheit auf Erden zu manifestieren. Ein Traumfänger zu sein heisst, über ein gutes Körperbewusstsein zu verfügen. Ein Traumfänger zu sein heisst, Frieden mit dieser eurer physischen Ebene zu schliessen – um sie in die Heilung zu bringen; denn ihr könnt nichts heilen, was ihr ablehnt. Heilung heisst GANZwerdung, und dies geht nur über die Integration, der Annahme von dem was IST.“
 
(Mehr darüber findest du auf meinem Blog „Ihr seid Traumfänger – Das Ja zum Hiersein!“)
 
 
Sei doch ab jetzt ein solcher Traumfänger, indem du nun ganz bewusst durch deinen „Manifestationspunkt“ deine höhere Vision auf Erden bringst. Erlaube dir wieder ganz bewusst deine Schöpferkraft anzunehmen, um der zu sein, welcher du wahrhaftig bist: Ein kraftvolles, liebenswürdiges Wesen, welches in voller Bewusstheit das freudige und erfüllende Spiel ihres Lebens spielt.



Manuel V. Garcia




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